Freitag , 18. September 2020
Unschlagbares Gespann: Jona Eisenblätter als Max und Uschi Glas als Vera im Film "Max und die Wilde 7". Quelle: Daniel Dornhöfer/Leonine/dpa

“Max und die wilde 7”: Detektiv in der Ritterburg

Neunjähriger trifft auf mopsfidele Senioren: Der Kinderfilm „Max und die wilde 7“ (Kinostart: 6. August) macht nicht nur kleinen Zuschauern Spaß – und das liegt auch an Uschi Glas.

Dieser Film macht nicht nur kleinen Zuschauern Spaß: “Max und die wilde 7” basiert auf dem ersten Band der gleichnamigen Kinderbuchreihe von Lisa-Marie Dickreiter und Winfried Oelsner, der Autor selbst führte Regie. Im Mittelpunkt steht der neunjährige Max (Jona Eisenblätter), der mit seiner Mutter (Alwara Höfels), einer Altenpflegerin, in eine Ritterburg zieht. Die Burg dient inzwischen als recht luxuriöse Seniorenresidenz, was Max anfangs gar nicht so cool findet.

Bei seinen Streifzügen durchs Gemäuer lernt er jedoch die “wilde 7” kennen. So nennen sich die mopsfidelen Senioren Vera (Uschi Glas), Kilian (Günther Maria Halmer) und Horst (Thomas Thieme), weil sie stets am Tisch 7 im Speisesaal sitzen. Mit ihren fantastischen Geschichten faszinieren sie Max.

Allein das ist schon witzig inszeniert, vor allem weil man den Akteuren den Spaß anmerkt – allen voran Uschi Glas, die die schrille Diva Vera spielt und sich dabei köstlich durch ihre reale Filmbiografie witzelt. Wie immer in dieser Buchreihe darf sich Max als kleiner Meisterdetektiv beweisen, als es zu einer Einbruchserie kommt.

An diesem Familienfilm stimmt alles. Fortsetzung erwünscht.

“Max und die wilde 7”, Regie: Winfried Oelsner, mit Jona Eisenblätter, Uschi Glas, 87 Minuten, FSK 0

Von Ernst Corinth/RND