Donnerstag , 13. August 2020
Mit ihnen begann der weltweite Siegeszug der britischen Popszene: Die Beatles (v, l. Paul McCartney, George Harrison, Ringo Starr, John Lennon) öffneten Generationen britischer Musiker die Türen. Durch die Corona-Pandemie droht die britische Musikszene zerstört zu werden. Jetzt appellieren Musiker an die Regierung: "Help!" Quelle: picture alliance / dpa

McCartney, Ed Sheeran, Rolling Stones: Rettet die britische Livemusik-Szene!

Mehr als 1500 Musiker aus Großbritannien haben die Regierung zur Rettung der britischen Liveszene aufgefordet. Durch die Pandemie drohe etwas zu enden, was mit den Beatles begann und die ganze Welt kulturell eroberte – so sehen es etwa Ed Sheeran, Paul McCartney und die Rolling Stones. Die Regierung will prüfen, ob es Spielraum für weitere Hilfen gibt.

London. Mehr als 1500 Musiker um Stars wie Paul McCartney und Ed Sheeran haben die britische Regierung zur Rettung der legendären Livemusik-Szene des Landes aufgerufen. Das Verbot von Massenevents zur Eindämmung des Coronavirus könnte “das Ende dieser weltweit führenden Branche” bedeuten, hieß es in einem offenen Brief, den auch die Rolling Stones, Rod Stewart, Coldplay, Eric Clapton, Liam Gallagher (Oasis), Bob Geldof, Little Mix und Dua Lipa unterzeichneten.

Da bei den Abstandsregeln kein Ende in Sicht sei und es noch keine Einigung auf finanzielle Unterstützung durch die Regierung gebe, sehe die Zukunft für Konzerte, Festivals und die Hunderttausenden Beschäftigten in dem Sektor düster aus.

Die Regierung: Wir helfen Millionen beurlaubter Arbeiter

Tatsächlich gelten vor allem die britischen Sommerfestivals als wichtiger Arbeitgeber und Geldmaschine. Doch sind sie in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie abgesagt worden oder werden lediglich als Online-Events abgehalten. Die Regierung in London teilte mit, dass sie bereits Millionen von beurlaubten Arbeitern unter die Arme greife, darunter jenen im Kultursektor. Man prüfe, ob es Spielraum für weitere Hilfen gebe.

RND/AP