Freitag , 30. Oktober 2020
Ein Besucher geht an dem Modell "The Pont-Neuf wrapped, 1981-1991" in der Ausstellung "Christo und Jeanne-Claude - Paris!" im Pariser Centre Pompidou vorbei. Die Werkschau legt den Fokus auf die Pariser Jahre des Künstlers und dessen Frau Jeanne-Claude. Quelle: Thibault Camus/AP/dpa

Pariser Centre Pompidou zeigt Christos letzte persönliche Werkschau

Ende Mai ist Verhüllungskünstler Christo gestorben. Ab dem 1. Juli würdigt eine Ausstellung in Paris sein Vermächtnis. Christo hatte daran noch vor seinem Tod mitgearbeitet.

Paris. Christo hat die Pariser Brücke Pont Neuf im Jahr 1985 verpackt, die Verhüllung des Triumphbogens wäre das nächstes große Projekt gewesen. “Christo und Jeanne-Claude – Paris!” heißt die Ausstellung, die das Pariser Centre Pompidou dem am 31. Mai verstorbenen Künstler widmet. 

Die Werkschau wurde noch in enger Zusammenarbeit mit Christo organisiert und legt den Fokus auf die Pariser Jahre des Verhüllungskünstlers und seiner Frau. Er sei glücklich über die Schau in Paris, denn zu der Stadt habe er ein sehr persönliches Verhältnis, sagte er noch der Deutschen Presse-Agentur im Vorfeld der Ausstellung, die wegen der Corona-Krise nicht wie geplant Mitte März starten konnte.

Christo-Werk öffnet am 1. Juli

Nun öffnet die bis zum 19. Oktober dauernde Werkschau am 1. Juli für die Öffentlichkeit. Zeitgleich zur Ausstellung sollte der Triumphbogen verhüllt werden. Die Aktion soll trotz des Todes von Christo im September 2021 stattfinden.

RND/dpa