Grüne Bühne vor der Haustür des Theaters

Neues Grün, neues Angebot: Die Puppe Sednar gehört zu Shakespeares „Der Sturm“. (Foto: t&w)

Neues Grün, neues Angebot: Die Puppe Sednar gehört zu Shakespeares „Der Sturm“. (Foto: t&w)

Lüneburg. Neue Sitzgelegenheiten, Außengastro vor den Wochenendvorstellungen im Großen Haus – und vor allem mehr Grün: Als Teil des Experimentes „Lieblingsplätze“ im Rahmen des Projekts Zukunftsstadt Lüneburg 2030+ soll der Vorplatz des Theaters zu einem dieser Lieblingsplätze werden. Zum Auftakt des Experiments gab es am vergangenen Sonnabend das Theatercafé sowie ein kammermusikalisches Platzkonzert zu erleben. An den kommenden beiden Sonnabenden wird nachgelegt: Um jeweils 16.30 Uhr laden Mitglieder des Schauspielensembles zu Lesungen von zeitgenössischen Monologen und Publikumsgesprächen rund ums Theater. Dazu gibt es Musik: Am 25. Juni von Moritz Constantin und am 2. Juli von Coco Aikura.

Außerdem stehen dann um jeweils 18 Uhr weitere Platzkonzerte auf dem Programm. An diesem Sonnabend präsentieren Mitglieder des StudiMusicals Songs aus „Into the Woods“, das am selben Abend im T.3 zu sehen ist. Am 2. Juli spielen Violinistin Maike Schmersahl und ihre Schwester Ricarda am Klavier unter anderem Werke von Beethoven. Der Eintritt ist frei.

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Vorplatz soll klimafreundlicher gestaltet werden

Die Vorgeschichte führt zu der Schauspielerin Beate Weidenhammer: „Auch durch mein Engagement in der Klima-AG des Theaters war es mir ein Anliegen, den Platz vor dem Theater klimafreundlicher zu gestalten.“ Über Philip Bernert entstand ein Kontakt zur Zukunftsstadt. Ende Februar gab es eine erste Aktion auf dem Theatervorplatz: Bürgerinnen und Bürger der Hansestadt wurden befragt, was sie sich für diesen Ort wünschen. Die gewonnenen Erkenntnisse waren Ausgangspunkt für eine Reihe weiterer Gespräche zwischen Mitgliedern des Theaters, Mitarbeitern des Teams der Zukunftsstadt und der Stadtverwaltung.

„Wir haben verschiedene Arbeitsgruppen gegründet: Team Grün, Team Gastro und Team Event“, sagt Beate Weidenhammer. „Wir sind seit circa einem Dreivierteljahr im Gespräch. Zwischen dem Zeitpunkt, zu dem klar war, dass man das Experiment umsetzen kann, und dem gewünschten Startpunkt lagen aber nur wenige Wochen.“ Da sei es ein großes Glück gewesen, dass beispielsweise Schauspielkollege Yves Dudziak – gelernter Schreiner – sich sofort bereiterklärt hat, temporäre Sitzbänke an der Hausfassade zu tischlern. „Und Eberhard Parnitzke vom BienenBlumenGarten Dahlem hat kurzfristig verschiedene heimische und bienenfreundliche Blumen gepflanzt, was toll ist“, sagt Weidenhammer. So sei innerhalb kürzester Zeit der Vorplatz des Theaters in vielerlei Hinsicht aufgewertet worden, „und es war toll zu sehen, dass das gleich am ersten Wochenende so gut angenommen wurde. Neben den Stammzuschauern blieben viele Menschen eher zufällig und genossen die Sonne und den Ort.“ lz

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