Die Neetzer Landfrauen und Bürgermeister Karsten Johansson freuen sich über den neuen Bienenbaum. (Foto: be)

Bienenbaum in Neetze

Neetze. Am 9. Februar feierten die Neetzer Landfrauen im Neetzer Hof ihr 60-jähriges Jubiläum. Zu diesem Anlass verkündeten sie, der Gemeinde Neetze einen Bienenbaum zu spenden. Die Landfrauen hatten eine größere Aktion zur Pflanzzeit im März geplant, mit Grillen auf dem Grillplatz und einer feierlichen Übergabe. „Erstmal war es gar nicht so leicht, den Baum zu bekommen“, erinnert sich die Vorsitzende der Neetzer Landfrauen, Gisela Geßler. „Irgendwann hat es dann in Reppenstedt geklappt. Doch dann kam Corona.“ Auf die Feier mussten die Damen wegen der Pandemie verzichten. Umso größer war die Freude, als der Baum jetzt endlich am Kreisel im Rosenthaler Weg übergeben und zumindest gemeinsam angestoßen werden konnte.

„Die westliche Honigbiene ist eines der wichtigsten Nutztiere in Europa“, berichtet Geßler in ihrer Ansprache. „Bis zum Juli findet sie genug Nahrung, danach wird das Angebot knapper, deshalb haben wir uns für den Honigbaum entschieden, er gilt als Bienenmagnet und ist eine Bienenweide für den Spätsommer. Wir hoffen, dass wir uns alle viele Jahre, gemeinsam mit den Bienen, an diesem Baum erfreuen.“

Neben zahlreichen Landfrauen war auch Neetzes Bürgermeister Karsten Johansson bei der feierlichen Übergabe dabei. Hervor hob er nicht nur das tolle Geschenk für die Gemeinde, sondern auch den großen Einsatz von Gisela Geßler und ihrer Stellvertreterin Monika Schröder. „Wie schön sie den Platz hier wiederhergerichtet und hübsch gestaltet haben, das ist einfach wunderbar, er ist kaum wiederzuerkennen.“

Auf die Idee, einen Bienenbaum zu spenden, kamen die Landfrauen wegen des Bienensterbens, aber auch, weil die Biene das Verbandszeichen der Landfrauen ist.

Geßler: „Sie ist frech, wild und einfach wunderbar.“ ls