Freitag , 30. Oktober 2020
Julia Verlinden
Julia Verlinden setzt 2021 auf einen Politikwechsel in der Bundespolitik. (Foto: t&w)

Verlinden tritt wieder an

Lüneburg. Sie hatte es spannend gemacht und auch eine Kandidatur für die Lüneburger Rathaus-Spitze offen gelassen, doch jetzt hat sich Julia Verlinden festgelegt: Die 41-jährige Bundestagsabgeordnete der Lüneburger Grünen will bei der nächsten Bundestagswahl wieder antreten. Am Abend bewarb sie sich mit einem zweiseitigen Schreiben per Mail bei ihren Parteifreundinnen und -freunden aus Lüneburg und Lüchow-Dannenberg für die Wahlkreis-Kandidatur zur Bundestagswahl, die voraussichtlich am 26. September 2021 stattfinden wird.

„Ich bin hier in der Region gut vernetzt, bekomme von den Menschen viel unterstützende Rückmeldung und hatte mit Euch zusammen bei den letzten Bundestagswahlen ein sehr gutes Ergebnis geholt“, heißt es in ihrem Schreiben. Die energiepolitische Sprecherin der Grünen-Bundestagsfraktion sitzt seit 2013 im Berliner Reichstag, 2017 war sie auch Spitzenkandidatin ihrer Partei in Niedersachsen und kam im Wahlkreis auf 14,8 Prozent, fast sechs Prozentpunkte mehr als die Grünen insgesamt bekommen hatten.

Nun möchte sie „für ein gutes Wahlergebnis kämpfen, damit im Bund endlich ein Politikwechsel möglich wird“, schrieb Verlinden und nannte „Anti Atom, eine bessere Bahn- und Fahrradinfrastruktur, gegen Fracking, für soziale Gerechtigkeit, eine humane Flüchtlingspolitik, Klimaschutz, Kampf gegen rechts oder für Frauenrechte“ als ihre Schwerpunkte.

Von Marc Rath