Mittwoch , 28. Oktober 2020
21 Tipps für Studienanfänger in Lüneburg.

Starthilfe: 21 Tipps für Studienanfänger

Lüneburg. 21 Tipps, die der Autor Anton Burmester gerne vor seinem Studium gewusst hätte:

  1. Besucht die nicht prüfungsrelevanten Vorlesungen im ersten Semester. Es lohnt sich. So einfach könnt ihr nie wieder interdisziplinäre Aspekte kennenlernen.
  2. Stresst euch nicht bei den Credit Points. Es ist in Ordnung, auch 10 CP in einem Semester zu machen. Manchmal stehen andere Dinge als das Studium im Vordergrund: Hobbys, Praktika, Jobs, Sinnfragen.
  3. Wenn irgendwie möglich: Schreibt die Freitags-Hausarbeit schon im ersten Semester! Als eure erste Hausarbeit mag sie auf den ersten Blick überfordernd wirken, wird aber meist wohlwollend bewertet. Viele ärgern sich später, wenn ihnen diese noch bevorsteht.
  4. Das Methoden- und Schreibzentrum ist eine gute Adresse für Hilfe und Feedback bei Hausarbeiten, nutzt sie.
  5. Wer pendelt, sollte sich über Alternativen zum Leuphana-Shuttle informieren. Der Shuttle ist meist sehr überfüllt. Ihr könnt etwa auch den Linienbus zur/ab Blücherstraße nutzen oder mit dem Fahrrad fahren, das ist am einfachsten. Wer ohne Rad in Lüneburg ankommt, kann sich eines an den StadtRad-Stationen am Bahnhof oder an der Uni ausleihen.
  6. Plant eure Busfahrten. Die Busse in Lüneburg fahren oft nur bis 20 Uhr.
  7. Stellt euch im Zug einen Wecker! Wer abends zum Feiern nach Hamburg fährt, muss meistens zurück nach Lüneburg. Dabei besteht die Gefahr, nach einer durchzechten Nacht in der Regionalbahn einzuschlafen – und nach Hannover durchzufahren.
  8. Bleibt in den Semesterferien auch mal in Lüneburg. So entdeckt ihr die Stadt neu, nicht nur aus der Studierenden-Bubble heraus.
  9. Geht auf den Wochenmarkt. Der steht immer mittwochs und samstags von 7 bis 13 Uhr auf dem Marktplatz vor dem Rathaus. Hier findet ihr nicht nur eine Vielzahl an leckeren Lebensmitteln aus der Region, Kaffee und Blumen, sondern vor allem auch eine entspannte Atmosphäre.
  10. Pflückt Äpfel. In Lüneburg gibt es viele Obstbäume, an denen man sich bedienen kann. Guckt nach den Bäumen rund um den Kreidebergsee, oder eben auch auf dem Campus.
  11. Schließt eure Räder an, immer. Auch wenn Lüneburg beschaulich wirkt, werden hier häufig Fahrräder geklaut.
  12. Habt Licht am Rad. Für eure eigene Sicherheit, aber auch um Ermahnungen durch die Polizei zu vermeiden. Eine gute Adresse für Reparaturen: die Fahrradwerkstatt Konrad auf dem Uni-Campus.
  13. Was in Hamburg das Cornern, ist in Lüneburg das Bridgen. Im Sommer lädt die Brücke am Stint ein, sich mit Freunden zu treffen und zusammen Bier zu trinken. Dort kommt Großstadtflair auf. Dabei aber die Corona-Regeln nicht vergessen.
  14. Erkundet die Stadt. Der Kreidebergsee im Zentrum eignet sich gut zum Baden an heißen Tagen. Sollte es hier zu voll sein: Fahrt zu den Badestellen an der Ilmenau. Zum Beispiel an die Teufelsbrücke oder gleich an einen der vielen Seen rund um Lüneburg.
  15. Im Juni und Juli könnt ihr in trockenen Nächten Glühwürmchen sehen. Schaut euch in ruhigen Gebieten um, zum Beispiel auf dem Kalkberg.
  16. Jim Curry ist eine beliebte Adresse für einen späten Snack. Hier gibt es bis 24 Uhr Currywurst und Pommes, auch als vegane Variante.
  17. Im Pons am Stint gibt es leckeres Studibier und ab 17 Uhr Tee zum halben Preis. Ob ruhig oder Rambazamba: Dort stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis.
  18. Erkundet das Umland. Um Lüneburg herum gibt es schöne Ausflugsziele, etwa die Bardowicker Mühle, dort könnt ihr gut Kuchen essen. Im Sommer lohnt es sich, nach Winsen zum Erdbeerenpflücken zu fahren.
  19. Macht eine Kanu-Tour. Beliebt ist die Route von Bienenbüttel die Ilmenau entlang bis nach Lüneburg. Sie endet bei Schröders Garten, dort könnt ihr den Tag mit einem Bier vom Fass ausklingen lassen. Boote könnt ihr euch über die Uni leihen. Sprecht dazu einfach jemanden in der Geschäftsstelle des Studio 21 an, dem unieigenen Fitnesscenter.
  20. Auch wenn Hamburg mehr bietet: Geht in Lüneburg feiern. Tolle Partys und Konzerte gibt es im Anna & Arthur oder im Salon Hansen.
  21. Neben dem Lunatic gibt es in und um Lüneburg noch viele weitere Festivals: Zum Beispiel das coraci, das sich der Intersektionalität widmet, oder das Calluna in der Nordheide, welches einen großen Fokus auf Nachhaltigkeit legt.

von Anton Burmester