Freitag , 30. Oktober 2020
Freitagabend haben 50 bis 100 Personen gegen die Räumung des Berliner Gebäudes "Liebig 34" demonstriert.

„Liebig 34“ in Berlin: Protest gegen Räumung auch in Lüneburg

Lüneburg. Eine Ansammlung von etwa 50 Personen ist am späten Freitagabend gegen kurz nach 23 Uhr in der Innenstadt auffällig geworden. Wie die Polizei mitteilt, waren die Personen teilweise vermummt und haben mit Knallkörpern geworfen. Die Gruppe bewegte sich vom Platz am Sande durch die Innenstadt bis zur Wallstraße. Nach Eintreffen der Beamten sei die Versammlung aufgelöst worden.

Der Vorfall hängt laut Polizei mit der Räumung des Hauses „Liebig 34“ in Berlin zusammen. Am Freitag wurde das von der Linken Szene besetzte Haus in der Liebigstraße 34 in Berlin Friedrichshain-Kreuzberg von der Polizei geräumt. Es war eines der letzten Symbolobjekte der autonomen Szene Berlins. Linksextremisten hatten schon im Vorfeld der Räumung Proteste in ganz Berlin angekündigt.

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