Freitag , 30. Oktober 2020
Das Opfer hatte den Wohnort gewechselt und sich neue Rufnummern zugelegt. Foto: A/be

Urteil im Stalker-Prozess: Drei Jahre und zehn Monate Haft

Lüneburg. Das Landgericht Lüneburg hat am Dienstag einen Stalker zu drei Jahren und zehn Monaten Haft verurteilt. Der 28-Jährige Mann hatte seine Ex-Lebensgefährtin in Lüneburg über Monate terrorisiert und einen Brandanschlag auf das Holzhaus ihrer Eltern begangen.

Der Vater wurde rechtzeitig wach und konnte die Familie retten. Außerdem schickte der Ex-Freund hunderte Droh-SMS und WhatsApp-Nachrichten wie „Es werden deine letzten Nächte sein“ und „Du bist selbst schuld, wenn du draufgehst“.

Das Opfer hatte den Wohnort gewechselt und sich neue Rufnummern zugelegt, der Ex-Freund aber fand sie immer wieder. Die Frau lebe bis heute in großer Angst, hatte ihr Anwalt in seinem Plädoyer gesagt. Verurteilt wurde der 28-Jährige schließlich wegen 28 Fällen von Nachstellung und Brandstiftung. Die Staatsanwaltschaft hatte vier Jahre und drei Monate Gefängnis gefordert.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie am Mittwoch in der LZ.

Von Thomas Mitzlaff