Dienstag , 27. Oktober 2020
Ein Beispiel dafür, wie vermeintlicher Sperrmüll nicht entsorgt werden sollte. Foto: GfA

Der ständige Ärger mit dem Sperrmüll

Lüneburg. Immer häufiger werden in Lüneburg Bauschrott, Autoreifen oder ganze Fenster und Türen für die Sperrmüllabfuhr bereitgestellt. Offenbar wissen viele nicht, dass diese Abfälle nicht zum Sperrmüll gehören. Deshalb verweist die Stadt ausdrücklich auf die Entsorgungsregeln der GfA.

„Jeder ist selbst für seinen Müll verantwortlich“, sagt Stefanie Nicklaus vom Bereich Umwelt. „Wenn Abfälle fälschlicherweise an die Straße gestellt werden, ist das eine Ordnungswidrigkeit, die wir verfolgen. Können wir keinen Verursacher ausfindig machen, müssen die Kollegen vom Betriebshof ran – und deren Einsatz wird letztlich in die Abfallgebühren eingepreist.“

Es müsse also im Interesse aller sein, sich an die Entsorgungsregeln zu halten. Zum Sperrmüll gehören laut GfA alle großen und sperrigen Gegenstände aus privaten Haushalten, die durch ihre Größe, Eigenschaft oder ihr Gewicht auch nach zumutbarer Zerkleinerung nicht in den Restabfallbehälter passen.

Für die Sperrmüllabfuhr gilt:

  • Einzelteile dürfen eine Größe von 2,0 x 1,50 x 0,75 Meter und ein Gewicht von 65 Kilogramm nicht überschreiten.
  • Das Gesamtvolumen ist je Abfuhrtermin auf 2 Kubikmeter pro Haushalt begrenzt.
  • Parallel zur Sperrmüllsammlung wird Metall- und Elektroschrott gesondert eingesammelt. Die Bereitstellung muss getrennt voneinander (Möbel, Holz, Metall, Elektrogeräte) bis 6.30 Uhr am Abfuhrtag am Straßenrand erfolgen.

Ausdrücklich nicht zum Sperrmüll gehören Altreifen, Bau- und Abbruchabfälle, Türen, Fenster und Möbelteile aus Glas. Zu beachten ist außerdem, dass bei der Bereitstellung von Abfällen am Straßenrand keine Fußgänger, Fahrradfahrer oder der Straßenverkehr gefährdet werden dürfen. lz

Welcher Müll wohin gehört, ist im Abfall-Abc der GfA festgehalten.