Dienstag , 27. Oktober 2020
Rotkehlchen sind leicht an ihrer orange-roten Kehle zu erkennen.

Artenvielfalt zu Hause: Nabu gibt Tipps zum Füttern von Vögeln

Lüneburg. Der Herbst ist da – viele Vogelbegeisterte holen jetzt Futterhäuschen, Meisenknödel und andere Gerätschaften hervor, um ein Büffet für all die Gefiederten anzubieten. Der Nabu Niedersachsen begrüßt die Fütterung. Jetzt sei die beste Zeit, um für geeignete Futterstellen zu sorgen.

Mehrere Futterstellen für unterschiedliche Arten

Laut Nabu ist es am sinnvollsten, mehrere Futterstellen im Garten, Kleingarten oder auf dem Balkon zu schaffen, damit sich daran unterschiedliche Vogelarten einstellen können. Auf jeden Fall sollten diese katzensicher und für Tauben unzugänglich sein, insbesondere auf Balkonen. Und: Oberstes Gebot müsse die Hygiene haben.

„Wesentlich besser als große Futterhäuser, in denen die Tiere in der Regel durch das Futter laufen, dieses durch ihren Kot verschmutzen und dadurch die Gefahr der Übertragung von Krankheitserregern mit sich bringen, sind Futtersäulen und -trichter, in denen das Futter sauber nachrutschen kann und vor Regen geschützt ist“, berichtet Nabu-Mitarbeiter Rüdiger Wohlers.

lz