Mitarbeiter der VHS wollen sich für einen offenen und respektvollen Umgang miteinander einsetzen. Foto: t&w

Arbeit ohne Vorurteile

Lüneburg. Die Lüneburger Volkshochschule hat sich Engagement für Vielfalt im Bildungsangebot, das unterschiedliche Menschen anspricht, auf die Fahnen geschrieben. Im Leitbild und bei der täglichen Bildungsarbeit sei diese Diversität fest verankert. Das spiegele sich auch im Team der Mitarbeiter und Dozenten wieder, ist die Leitung der Volkshochschule überzeugt. Jetzt hat die Geschäftsführung die „Charta der Vielfalt“ bei einem gemeinsamen Diversity-Workshop und einem Besuch der Dummel-Ausstellung im Museum Lüneburg unterzeichnet, verkündet die VHS in einer Pressemitteilung.

„Neugier, Perspektivwechsel und die Freude am inspirierenden Austausch prägen die Bildungsarbeit in unserer Volkshochschule“ , findet VHS-Geschäftsführerin Christiane Finner. „Mit Unterzeichnung der Charta setzen wir ein klares Zeichen für Vielfalt, Respekt und Wertschätzung in unserer Zusammenarbeit und für das gemeinsame Ziel, durch Bildungsangebote zum gesellschaftlichen Zusammenhalt und Teilhabe in unserer Region beizutragen.“

3600 Unterzeichner

Die „Charta der Vielfalt“ ist die größte Arbeitgebendeninitiative Deutschlands zur Förderung von Diversity in Unternehmen und Institutionen. Sie wurde 2006 ins Leben gerufen und will die Anerkennung und Einbeziehung von Vielfalt in der Arbeitskultur voranbringen. Ziel ist ein vorurteilsfreies Arbeitsumfeld und dass alle Beschäftigten, unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion, Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und Identität Wertschätzung erfahren. Insgesamt haben bis heute 3600 Organisationen die „Charta der Vielfalt“ unterzeichnet. Unterstützt wird die Initiative von der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Annette Widmann-Mauz. lz