Eine jetzt positiv getestete Person hat sich vor zehn Tagen im Pesel aufgehalten. Foto: t&w

Corona-Fall im Pesel: Landkreis bittet um Mithilfe

+ +Update 21. Oktober, 16.10 Uhr: Mittlerweile konnte das Gesundheitsamt mit Hilfe der vom Betreiber erhobenen Kontaktdaten nahezu alle Gäste erreichen, die sich gemeinsam mit der Corona-infizierten Person am 10. Oktober 2020 im Pesel aufgehalten hatten.

„In den Gesprächen haben wir die Menschen noch einmal über das richtige Verhalten aufgeklärt“, sagt Yvonne Hobro, Leiterin des Fachdienstes Soziales. „Das bedeutet: Wer sich nicht gesund fühlt, bleibt unbedingt zu Hause und lässt sich auf das Virus testen.“ Das gelte nicht nur für Gäste der Kneipe, sondern generell für alle Bürgerinnen und Bürger.

Ursprungsmeldung: 

Lüneburg. Der Landkreis Lüneburg bittet die Bürger um Mithilfe: Nach einer bestätigten Coronavirus-Infektion im Pesel sollen alle Personen, die sich vor zehn Tagen dort aufgehalten haben, besonders aufmerksam sein. „Seit heute liegt uns das positive Testergebnis einer Person vor, die am Samstag, 10. Oktober 2020 in der Musikkneipe am Stint war“, erklärt die Leiterin des Fachdienstes Soziales Yvonne Hobro. „Um einen Hotspot und Ansteckungen zu vermeiden, müssen wir nun sehr schnell vorgehen.“

Aus diesem Grund bittet das Gesundheitsamt Menschen, die in der Nacht vom 10. auf den 11. Oktober 2020 im Pesel waren, ihren Gesundheitszustand genau zu beobachten. „Es reichen schon leichte Krankheitssymptome wie Kopfschmerzen und Schnupfen. Wer sich nicht gesund fühlt, bleibt unbedingt zu Hause und lässt sich auf das Virus testen“, appelliert Yvonne Hobro.

Keine Zeit verlieren: Gesundheitsamt braucht Unterstützung

Gleichzeitig betont sie: „Für uns zählt allein, die Infektionskette zu durchbrechen. Niemandem drohen irgendwelche Konsequenzen wegen des Kneipenbesuchs.“

Parallel dazu arbeitet das Gesundheitsamt die ersten Kontakte ab. „Es gibt sehr viele Personen, die alle abtelefoniert werden müssen – das braucht seine Zeit. Weil das Virus aber keine Pause macht, haben wir uns zu dem öffentlichen Aufruf entschieden.“ lz