Ulrich Mädge (Oberbürgermeister und Präsident Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA, links) und Dr. Michael Moormann (Geschäftsführer Städtisches Klinikum) im Heinrich-Heine-Haus (Foto: t&w).

Tarifabschluss Öffentlicher Dienst: Das ist herausgekommen

Lüneburg. Zufrieden mit dem Tarifabschluss für den Öffentlichen Dienst zeigte sich Lüneburgs Oberbürgermeister Ulrich Mädge, der Verhandlungsführer der kommunalen Arbeitgeber war, bereits am Sonntag. Am Montag erläuterte er mit Dr. Michael Moormann, Geschäftsführer des Lüneburger Klinikums, was der Abschluss konkret für die Mitarbeiter in der Stadtverwaltung und des Klinikums bedeutet. Dabei ging es auch darum, wie sich das Tarifplus auf die Etats von Stadt und Klinikum auswirkt.
Profitieren werden alle Mitarbeiter des Öffentlichen Dienstes von der zweistufigen Gehaltserhöhung von 3,2 Prozent sowie der gestaffelten Corona-Prämie. Die fließt bereits in diesem Jahr und bedeutet zum Beispiel für die untere Einkommensgruppe 600 Euro mehr im Portemonnaie. Ein Herzensanliegen sei es ihnen gewesen, dass Beschäftigte in den Krankenhäusern sowie in Pflege- und Betreuungseinrichtungen überdurchschnittlich durch den Abschluss profitieren, betont Mädge. So erhält eine Pflegekraft auf Normalstation bis Ende der Laufzeit (31. Dezember 2022) insgesamt ein Plus von durchschnittlich 2700 Euro pro Jahr mehr, eine Intensivpflegekraft durchschnittlich 3900 Euro. Rund drei Millionen Euro Mehrkosten kommen dadurch auf das Klinikum zu. "Verkraftbar", sagt Moormann. Größere Sorgen macht ihm hingegen, dass es schwierig ist, Pflegepersonal zu bekommen. as

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