Mit dem Rad geht es einmal durch Lüneburg zum Start der Wandelwoche (Foto: phs).

Wandelwoche ist gestartet – das war am Wochenende los

Lüneburg. Eine Welt, die ein gutes Leben für alle ermöglicht, ist möglich. Daran glauben die Initiatoren, Macher und Unterstützer der Lüneburger Wandelwoche, die am Wochenende gestartet ist. Wie das mit ökologischem Bewusstsein auch in Lüneburg möglich ist, das soll die Woche mit ihren mehr als 30 Veranstaltungen – vom Vortrag über die Podiumsdiskussion bis zum Mitmach-Workshop – zeigen. Zum Auftakt gab es eine Fahrradtour zu verschiedenen Initiativen, die bei der Wandelwoche über ihre Projekte berichteten.

Marius Blanke ist mit seiner Frau und seinen beiden Kindern (3 Jahre und fast 1) zum Treffpunkt vor dem Mosaique an der Katzenstraße gekommen. „Wir interessieren uns für den ökosozialen Wandel – generell und auch speziell in Lüneburg. Wir wohnen noch nicht so lange in Lüneburg und empfanden es als gute Gelegenheit, uns derartige Projekte noch einmal näher anzuschauen. Und das in einer Fahrradtour zu machen, ist irgendwie ja auch ein Statement für mehr Fahrrad in der Stadt und im Alltag. Schön, dass auch das Wetter mitspielt.“

Ausstellung „Bilder einer solidarischen Welt“ eröffnet

Das Zukunftsstadtbüro, der Unverpacktladen „Neuer Speicher“, das Gartenprojekt „Querbeet“, das Wohnprojekt LeNa und die Bürgerinitiative Grüngürtel West zählten neben anderen zu den Stationen der Tour.

Am Wochenende fand bei der Wandelwoche unter anderem eine Revue unter dem Motto „Teilen tut gut“ im Glockenhaus statt. Zudem wurde die Ausstellung „Bilder einer solidarischen Welt“ eröffnet, die auch die nächsten Tage über noch besucht werden kann. Darüber hinaus können Interessierte in der Wandelwoche auch praktische Beispiele, etwa zum Thema verpackungsfreies Einkaufen oder kreative Müllverwertung aufgreifen. lz

Das komplette Programm der Wandelwoche gibt es hier