Die Kapazitäten der Infektionsstation sind ausgeschöpft, nun erweitert das Klinikum diese Station (Foto: t&w).

Lüneburger Klinikum erweitert Corona-Station

Lüneburg. Nach dem Corona-Ausbruch in der Lüneburger Seniorenresidenz GBS sind sechs Bewohner ins Städtische Klinikum eingewiesen worden. Im Krankenhaus hat man daraufhin am Montag damit begonnen, die Infektionsstation zu erweitern. Denn laut Landesvorgabe mussten bislang lediglich sechs Betten sowie ein Intensivbett für Covid 19-Patienten vorgehalten werden. Diese Kapazitäten sind jetzt ausgeschöpft.

Insgesamt sind in dem Altenheim mittlerweile sieben Senioren und ein Mitarbeiter erkrankt, zahlreiche weitere Tests stehen noch aus. Acht neue Corona-Fälle meldete der Landkreis am Montag, damit liegt die sogenannte 7-Tage-Inzidenz bei 19,0, das ist der bislang höchste Wert seit Beginn der Pandemie.

Noch einmal 14 Betten könnten bereitgestellt werden

Der Geschäftsführer des Lüneburger Klinikums, Michael Moormann, hatte vergangene Woche erklärt, die Zahl der Betten auf der Corona-Infektionsstation kurzfristig erhöhen zu können – diese Maßnahme muss nun bereits eingeleitet werden. „In einem ersten Schritt erweitern wir die Station um fünf Intensivplätze“, erklärte am Montag der Ärztliche Direktor Professor Dr. Torsten Kucharzik. Dazu seien nur geringe bauliche Veränderungen wie das Aufstellen neuer Glastüren erforderlich. Als zweite Erweiterung könnten noch einmal 14 Betten bereitgestellt werden.

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Von Thomas Mitzlaff