MItmachaktion Briefe gegen die Einsamkeit
Gerade in der bevorstehenden Adventszeit fühlen sich viele Seniorinnen und Senioren einsam. Ein selbstgeschriebener Brief sendet ein Signal der Verbundenheit aus. Foto: Hansestadt Lüneburg

Mitmachaktion: Briefe an Senioren gegen die Einsamkeit

Lüneburg. Viele alte Menschen sind zurzeit allein zuhause. Die Pandemie verstärkt die Einsamkeit: Kein Plausch mehr mit den Nachbarn, kein Kaffeetrinken mit der guten Freundin, Familienbesuche bleiben aus. Gerade in der bevorstehenden Adventszeit fühlen sich viele Seniorinnen und Senioren einsam. Der Senioren- und Pflegestützpunkt für Stadt und Landkreis Lüneburg möchte dem mit einer Mitmachaktion entgegenwirken.

Gedicht, Bilder, Gedanken als Zeichen der Verbundenheit

Die Idee dahinter ist leicht: Jeder könne ein Gedicht, gute Wünsche, oder einen aufmunternden Brief verfassen. Auch ein Bild oder eigene Gedanken können als Signal der Verbundenheit dienen. Mit der Briefaktion werden Seniorinnen und Senioren aus dem Lüneburger Stadtgebiet dann per Post überrascht.

„Wir wollen in dieser schwierigen Zeit den Menschen eine kleine Freude machen und ein Zeichen dafür setzen, wie wichtig es ist, zusammenzuhalten und einander nicht zu vergessen“, sagt Sozialdezernentin Pia Steinrücke zu der Aktion, welche aus dem Team des Projektes „Dabei sein im Alter!“ und der Stadtteilorientierten Seniorenarbeit organisiert wird. Die Mitarbeiterinnen übernehmen die Funktion des Postboten und leiten die Briefe weiter. lz

Briefe können bis zum 13. Dezember 2020 an: Hansestadt Lüneburg, „Stadtteilorientierte Seniorenarbeit“, Am Ochsenmarkt 1, 21335 Lüneburg, Bereich 543, eingereicht werden. Die Briefe können anonym formuliert oder mit Absenderadresse verschickt werden. Bei Fragen steht das Team der Stadtteilorientierten Seniorenarbeit dienstags und donnerstags jeweils von 10 bis 12 Uhr unter der Telefonnummer 04131/309 3715 zur Verfügung.