Lüneburger Segelfliger beenden die Saison und ziehen eine Bilanz.

Sportliche Saison der Segelflieger: Gute Plätze bei Meisterschaft

Lüneburg. Die Lüneburger Segelflieger haben ihre Flugsaison beendet. Insgesamt fanden seit Ende März 1356 Windenstarts in Lüneburg mit 870 Stunden Segelflug statt. Ein Höhepunkt war der erfolgreiche gemeinsame „Rundflug“ mit drei Segelflugzeugen von Lüneburg aus, einmal um Berlin herum und wieder zurück. Das war eine Gesamtflugstrecke von rund 690 Kilometer ohne Motor, heißt es in einer Mitteilung des Vereins.

Die Saison war von großem zeitlichem Engagement aller Mitglieder im Zusammenhang mit dem Bürgerentscheid für den Erhalt des Flugplatzes und von den massiven Einschränkungen durch Covid-19 geprägt.

4. Platz in der Junioren Mannschaftswertung

Sportlich lief es gut: Zum wiederholten Male haben es Lüneburger in ihren Alters- und Segelflugzeugklassen auf die vorderen Plätze in Niedersachsen und in Deutschland geschafft. Zeitweilig führten die Lüneburger Piloten als Mannschaft die Gesamtwertung der Deutschen Meisterschaft an. Am Ende hat es deutschlandweit zum 4. Platz in der Junioren Mannschaftswertung gereicht.

In Niedersachsen wurden 1. Plätze in der Junioren und in der Senioren Mannschaftswertung erreicht. In der Einzelwertung haben Lüneburger Piloten 2020 den 1.Platz in der Junioren Clubklasse, den 2. Platz in der Junioren Standardklasse, den 3. und 4. Platz in der Senioren Clubklasse belegt.

In den Wintermonaten folgt Wartung und Instandsetzung

Trotz Corona konnte unter Beachtung aller Schutzmaßnahmen die Ausbildung von Nachwuchspiloten vorangetrieben werden. Auch dieses Jahr haben Jugendliche ihre ersten Alleinflüge sicher gemeistert, zwei Piloten erlangten ihre Segelflug- und ein Pilot seine Ultraleichtflugzeugführerlizenz.

Nach der Flugsaison folgt nun in den Wintermonaten die Wartung und Instandsetzung der Segelflugzeuge in der Vereinswerkstatt. Auch muss noch viel an der Infrastruktur des Flugplatzes gearbeitet werden, da aufgrund der politischen Entscheidungen und damit verbunden Unsicherheit über den Erhalt des Flugplatzes vieles liegengeblieben ist.

Für die Saison 2021 hofft der Luftsportverein, dass dem Bürgerwillen entsprechend ein neuer Betreibervertrag für den Flugplatz mit der Stadt geschlossen wird, dessen Bedingungen und Konditionen für den Verein auch zu stemmen sind. lz