IGS Embsen
Die von Feuer Anfang Juli zerstörten Gebäudeteile an der IGS Embsen sind inzwischen beseitigt worden. (Foto: t&w)

Neue Räume, neue Halle für die IGS Embsen

Embsen. Im Juli 2020 hatte ein Brand die Sporthalle, Werkräume und Umkleidetrakte der Integrierten Gesamtschule Embsen (IGS) zerstört, jetzt wird neben dem Wiederaufbau ein ergänzendes Raumkonzept umgesetzt. Das geht aus einem Bericht hervor, der dem Ausschuss für Hochbau und Energiesparmaßnahmen vorgelegt wurde. Bereits eine Woche zuvor hatte der Schulausschuss des Landkreises dem Vorhaben zugestimmt.  Das teilt der Landkreis in einer Pressemitteilung mit.

Aktuell fehlen der IGS Embsen noch drei Allgemeine Unterrichtsräume. Zwei davon befinden sich derzeit in Containern, der dritte wird für die aufwachsende Oberstufe benötigt. Außerdem braucht die Schule weitere Räume für die Schulsozialarbeit, Förderschullehrkräfte, Naturwissenschaften sowie für Darstellendes Spiel. Letzteres soll künftig an der IGS als Abiturfach angeboten werden.

Musikräume im Bereich der ehemaligen Sporthalle

Ein erster Entwurf zeigt, wie dieser Raumbedarf gedeckt werden kann: Angedacht ist beispielsweise, im Bereich der Brandruine neue Fachunterrichtsräume für die Sekundarstufe II zu schaffen. Allgemeine Unterrichtsräume könnten dann dort entstehen, wo sich momentan noch Räumlichkeiten für den Musik- oder den Naturwissenschaftsunterricht befinden. „Nach dem Wiederaufbau soll der Raum für Textiles Gestalten in den im Juli abgebrannten Musikraum ziehen. Drei Musikräume könnten dann im Bereich der ehemaligen Sporthalle entstehen“, skizziert Freia Srugis, Leiterin des Fachdienstes Schule und Kultur beim Landkreis. „Eine Probebühne in einem der Räume ist ebenfalls im Entwurf enthalten.“ Die Bühne könnte für kleinere Veranstaltungen genutzt werden, auch Darstellendes Spiel soll in dem Raum unterrichtet werden. Nach Abschluss der Bauarbeiten werden auch die Container vom Gelände der IGS Embsen entfernt.

Ebenfalls planen Schule und Verwaltung, mehr überdachte Aufenthaltsbereiche für die Pausen zu schaffen. Auch der Wiederaufbau einer neuen Zweifeldhalle mit dazugehörigen Umkleidekabinen soll möglichst schnell erfolgen. „Die neuen Umkleidebereiche für die bestehende Dreifeldhalle sollen unmittelbar an diese angrenzen“, erklärt die Fachdienstleiterin.
Darüber hinaus gibt es bereits Ideen für den weiteren Ausbau der Schule. „Geplant ist, im Obergeschoss des Altbaus den aktuellen Raum für Textiles Gestalten als einen weiteren Unterrichtsraum für die Sekundarstufe II zu nutzen“, sagt Freia Srugis. „Zusätzlich wird ein Anbau an die Flure der Jahrgänge neun und zehn platziert, der unter anderem Lehrerstationen sowie einen Raum für eine Förderschullehrkraft enthalten soll.“ Auch für die Barrierefreiheit birgt der Anbau Vorteile: In das neue Treppenhaus wird ein Aufzug integriert, der den Zugang zu den Unterrichtsbereichen für gebehinderte Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte erleichtert. lz