Busse im Schülerverkehr
Seit Montag sind im Landkreis Lüneburg sieben zusätzliche Busse unterwegs, fünf weitere folgen ab der kommenden Woche. (Foto: t&w)

Entlastung im Schülerverkehr

Lüneburg. Seit Montag sind im Landkreis Lüneburg sieben zusätzliche Busse unterwegs, fünf weitere folgen ab der kommenden Woche. Sie sollen auf mehreren Linien unterstützen und den Schülerverkehr verbessern. Das teilt der Landkreis Lüneburg in einer Pressemitteilung mit. „Die Busse sollen dafür sorgen, dass die Fahrgäste mehr Platz haben“, erklärt Freia Srugis, Leiterin des für den Schulbusverkehr zuständigen Fachdienstes Schule und Kultur. „Aber wir müssen auch ganz deutlich sagen: Dies ist nur ein kleiner Beitrag im Umgang mit dem Problem, aber noch nicht die Lösung.“

In den vergangenen Wochen hatten sich der Landkreis Lüneburg und das Verkehrsunternehmen KVG Stade überregional auf die Suche nach zusätzlichen Bussen gemacht - angesichts des deutschlandweiten Bus-Engpasses eine schwierige Aufgabe. „Die KVG ist schließlich bei verschiedenen Reisebus-Unternehmen fündig geworden. Diese stellen uns einen Teil ihrer Fahrzeugflotte zunächst auf unbegrenzte Zeit zur Verfügung“, so Freia Srugis. Die externen Busse werden landkreisweit auf Linien eingesetzt, welche die weiterführenden Schulen anfahren. Um die Situation in den Bussen deutlich verbessern zu können, setzt der Landkreis Lüneburg nach wie vor auf versetzte Anfangszeiten in den Schulzentren. So können die vorhandenen Busse mehrfach fahren, wodurch sich die Fahrgastzahl pro Bus im besten Fall um etwa die Hälfte reduzieren lässt.

Bisher haben vier Schulen im Landkreis Lüneburg dafür die Voraussetzungen geschaffen: die Integrierte Gesamtschule Embsen, die Oberschule am Dorn in Dahlenburg, die Hauptschule Bleckede und das Schulzentrum Scharnebeck. Um die Busse zu entlasten, gibt es noch eine dritte Möglichkeit, ergänzt Freia Srugis: „Wenn der Schulweg nicht allzu lang ist, bleibt das Fahrrad eine sinnvolle Alternative zum Bus.“ lz

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