Philipp Schediwie
Philipp Schediwie stand auf der Drehleiter, als er den Jungen aus dem brennenden Haus rettete. (Foto: t&w)

Die Rettung des kleinen Linus

Es ist 6.55 Uhr einen Tag vor Heiligabend, als der Alarmmelder Philipp Schediwie aus dem Bett schreckt. Seit nunmehr 23 Jahren ist er engagiertes Feuerwehrmitglied, doch Routine gibt es nie. Und der soeben gemeldete Brand in der engen Lüneburger Altstadt kann schnell zu einer besonderen Herausforderung werden. Doch als der 32-jährige Hauptfeuerwehrmann mit dem neuen Drehleiter-Fahrzeug der Wehr auf dem Weg zum Einsatzort ist, ahnt er noch nicht, dass er in einem ohnehin denkwürdigen Jahr einen der emotionalsten Momente seiner ehrenamtlichen Tätigkeit erleben sollte – eine Mutter übergibt ihm aus dem Fenster ihr drei Monate altes Baby, damit Schediwie es in Sicherheit bringt.



Lesen, was Lüneburg bewegt

Sie sind schon registriert oder haben LZ+
bereits abonniert?

Sie sind neu hier?

Sie haben ein Print- oder ePaper-Abo?