Montag , 21. September 2020
"In dieser schmalen Straße benötigen wir die volle Straßenbreite, um unser Fahrzeug im Einsatzfall aufzustellen und arbeiten zu können", bilanziert Stadtbrandmeister Thorsten Diesterhöft nach der Stellprobe am Stint. Foto: Behns

Mehr Angebote für Außengastronomie am alten Kran – mit Beschränkungen

Lüneburg.Dienstagabend, Ortstermin am östlichen Stint. Die Tische westlich der Ilmenau sind gut besetzt, auch auf der Brücke haben es sich zahlreiche Jugendliche gemütlich gemacht. Auf der anderen Seite, rund um den Kran, ist es deutlich ruhiger. Eine Außenbewirtung gibt es hier nicht.

Stadtverwaltung, Wirte und Feuerwehr wollen ausloten, ob man das ändern kann, wo noch zusätzliche Tische und Stühle aufgestellt werden könnten. Denn die Gastronomen klagen über Umsatzeinbußen durch die Corona-Krise, die Geschäfte laufen nur schleppend wieder an. Während vielerorts in der Stadt schon zusätzliche Tische aufgestellt wurden, erweist sich das an dieser Stelle schwierig.

Eine Stellprobe der Feuerwehr zeigt: Außengastronomie ist in der Lünertorstraße nicht möglich, die Straße zu schmal. Im Brandfall würde ein Löschwagen nicht hindurchpassen. Auch Verkehrsberuhigungen wie eine Spielstraße wären nur eine „Scheinsicherheit“, sagt Lüneburgs Oberbürgermeister Ulrich Mädge.  Direkt um die Ecke sieht es da aber schon anders aus: Auf zumindest einen Teilbereich der Fläche zwischen der Bergström-Terrasse und des Krans Tische und Stühle zu stellen, kann sich Lüneburgs Stadtoberhaupt durchaus vorstellen. „Natürlich müsste man dazu Anwohner und Denkmalpflege befragen und um 22 Uhr wäre Nachtruhe“, betont der Oberbürgermeister. Und um den alten Kran herum müsse eine Fläche frei bleiben.

Allerdings wären für eine solche Lösung ein paar kleinere Veränderungen nötig.

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