Montag , 28. September 2020
Das Corona-Diagnosezentrum auf dem Gelände des Lüneburger Klinikums wird am 11. Juli schließen. (Foto: A/t&w)

Lüneburger Corona-Diagnosezentrum schließt am 11. Juli

Lüneburg. Im Landkreis Lüneburg ist die Corona-Situation seit gut zwei Monaten nahezu unverändert. Nach wie vor gibt es kreisweit 167 registrierte Fälle, alle betroffenen Personen sind wieder genesen. In der vergangenen Woche erhielten insgesamt 260 Menschen über das Bürgertelefon des Kreises einen Termin zum Test im Diagnosezentrum.

Nach Entscheidung der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen schließt diese nun wie in anderen Landkreisen auch ihr Diagnosezentrum in Lüneburg. Der Landkreis teilt mit, dass die letzten Corona-Tests dort am Samstag, 11. Juli 2020, abgestrichen werden. Anschließend soll diese Aufgabe von den niedergelassenen Ärzten fortgeführt werden. „Das bedeutet: Wer vermutet, am Virus erkrankt zu sein, wendet sich an den Hausarzt oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Nummer 116117“, erklärt die Leiterin des Fachbereichs Soziales Yvonne Hobro. Gleichzeitig betont sie: „Das Gesundheitsamt wird auch weiterhin über Verdachtsfälle informiert, dazu sind die Ärzte gesetzlich verpflichtet. Positive Befunde werden uns über die Labore mitgeteilt.“

Das Gesundheitsamt hält an seinem Vorgehen fest. „Unsere Aufgabe ist es, alle gemeldeten Corona-Fälle nachzuverfolgen, Kontaktpersonen zu ermitteln und gegebenenfalls Quarantäne auszusprechen. Dadurch können wir weiterhin so erfolgreich wie bisher Infektionsketten durchbrechen“, sagt die Leiterin des Gesundheitsamtes Dr. Marion Wunderlich.

Solange das Diagnosezentrum noch geöffnet ist, überweist das Bürgertelefon des Landkreises weiterhin Verdachtsfälle zum Abstrich dorthin. Informationen zu Corona gibt es außerdem auch auf der Seite des Kreises.

  • Das Bürgertelefon zum Coronavirus ist unter der (04131) 26-1000 zu erreichen.
  • Über den aktuellen Stand zum Coronavirus in Lüneburg und Umgebung informieren wir Sie hier.