Donnerstag , 1. Oktober 2020
Professor Dr. Daniel Lang (l.) von der Leuphana, Susanne Puschmann von T.U.N. und Oberbürgermeister Ulrich Mädge freuen sich auf den Austausch mit den Bürgern. (Foto: t&w)

Die Zukunft kann kommen

Lüneburg. Es ist das große Bürgerbeteiligungsvorhaben in Lüneburg, und am kommenden Sonntag, 5. Juli, geht es endlich los! Im Lüneburger Kurpark können sich Interessierte damit vertraut machen, wie es jetzt zum einen im Projekt Zukunftsstadt Lüneburg 2030+ weitergehen soll – die Hansestadt ist eine von bundesweit acht Städten, die Experimente ausprobieren darf, die „Lüneburg konkret verändern“ – zum anderen mit dem Prozess für ein Integriertes Stadtentwicklungskonzept (ISEK), der jetzt unter dem Stichwort „Unser Leitbild“ beginnt. Beide Teile sind versammelt unter der neuen Dachmarke „Lüneburg. Die Zukunftsstadt“.

„Wir möchten das Projekt greifbar und verständlich machen, damit wir möglichst viele und unterschiedliche Lüneburgerinnen und Lüneburger gewinnen können, ihre Ideen und Tatkraft einzubringen.“ – Sebastian Heilmann, Projektmanager

Projektmanager Sebastian Heilmann und sein Team bei der Hansestadt freuen sich genauso auf den 5. Juli wie die Akteure der Leuphana Universität um Prof. Dr. Daniel Lang sowie der Zivilgesellschaft um Susanne Puschmann von T.U.N. Heilmann: „Wir möchten das Projekt greifbar und verständlich machen, damit wir möglichst viele und unterschiedliche Lüneburgerinnen und Lüneburger gewinnen können, ihre Ideen und Tatkraft einzubringen. Beide Teile des Projekts leben vom Mitmachen, und wir haben eine engagierte Stadtgesellschaft.“

Und das erwartet die Gäste auf der Informationsveranstaltung: Nach der offiziellen Begrüßung durch Oberbürgermeister Ulrich Mädge (13 Uhr) führen die verschiedenen Akteure der Leuphana Universität (Prof. Dr. Daniel Lang), Hansestadt Lüneburg (Stadtrat Markus Moßmann), vom Verein T.U.N. (Susanne Puschmann), vom Team Zukunftsstadt sowie vom Hamburger Stadtentwicklungsbüro Urbanista in das Projekt ein und stellen kurz vor, wie es sich mit den beiden Prozessen unter der Dachmarke verhält. Ab etwa 13.45 Uhr können sich die Besucherinnen und Besucher im Wandelgang an Stellwänden und im Gespräch näher über die 15 Experimente und den kommenden Leitbildprozess informieren, sich mit Fragen, Vorschlägen und Mitwirkungsangeboten einbringen. Die Experimente drehen sich um vier Themenkomplexe:

  • „Grün & Zukunftsfähig“, dazu zählen Grün-Experimente, aber z.B. auch die Themen Klimaanpassung, Energie und Ernährung,
  • „Hier Leben und hier bleiben“, hier geht es um die Themen Wohnen für alle, lokal Arbeiten, aber auch z.B. Medienkompetenz,
  • „Füreinander & Miteinander“ mit den Themen Jugendpartizipation, Stadtteilarbeit, und u.a. Ehrenamt sowie
  • „Lokal einkaufen und mobil sein“, hier heißen die Bausteine z.B. Lieferservice, LüneburgMaps oder auch Lieblingsplätze.

Gegen 16 Uhr endet die Veranstaltung. Dabei muss natürlich niemand von Anfang bis Ende bleiben. Was allerdings sein muss, coronabedingt: Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind gebeten, am Eingang ihre Adresse zu hinterlassen, Einlass ist ab 12 Uhr ausschließlich durch den Zugang zwischen Kurpark-Café und Konzertmuschel. lz

Medienkooperationspartner ist die LZ. In der Ausgabe am Sonnabend, 4. Juli, wird das Projekt „Lüneburg. Die Zukunftsstadt“ auf vier Sonderseiten vorgestellt.