Dienstag , 22. September 2020
Ein Spürhund sucht den Bereich vor dem Lüneburger Landgericht ab. Fotos: be

Bombendrohung stellt sich als Fehlalarm heraus

Lüneburg. Wegen einer Bombendrohung hat die Polizei am Freitagnachmittag den Lüneburger Marktplatz abgesperrt und geräumt. Vor Ort berichtete Polizeisprecherin Antje Freudenberg, dass es gegen 14.30 Uhr einen anonymen Anruf gegeben habe – mit dem Hinweis, „dass hier im Bereich des Marktplatzes an der Nordseite eine Bombe explodieren soll in den nächsten Minuten. Daraufhin sind Einsatzkräfte angerückt.“ Ebenso wie ein Spürhund aus Stade, der das Justizgebäude nach einer Bombe absuchte. Zu sehen war er eine Weile lang vor und auf den Treppen des Landgerichts. Auch Polizeibeamte hatten den Bereich zuvor schon abgesucht.

Um 16.25 Uhr kam dann die Entwarnung: nichts gefunden, ein Fehlalarm. Die Polizei, insgesamt waren 20 Beamte vor Ort, hat die Absperrbänder entfernt und den Marktplatz wieder freigegeben.

Die Polizei ermittelt nun gegen den unbekannten Anrufer „wegen der Störung des öffentlichen Friedens durch die Androhung von Straftaten“. Hinweise nimmt die Polizei unter (04131) 8306-2215 entgegen. ap/bol

Die Entwicklungen zum Nachlesen gibt es in unserem Ticker auf Facebook