Ein Flugplatzfest wird es wahrscheinlich auch im kommenden Jahr wieder geben. (Foto: t&w)

Oberbürgermeister am Runden Tisch

Lüneburg. Wie und zu welchen Konditionen soll der Lüneburger Flugplatz – der genau genommen ein Sonderlandeplatz ist – künftig für Motor- und Segelflieger genutzt werden? Welche Rahmenbedingungen sind im neuen Pachtvertrag aufzunehmen? Und welche Belange sind zu berücksichtigen? Zu diesen Fragen will die Hansestadt Lüneburg alle Beteiligten vor den eigentlichen Pachtverhandlungen an einen Tisch holen, erklärt die Stadtverwaltung in einer Pressemitteilung.

Damit greift Oberbürgermeister Ulrich Mädge einen Vorschlag von Richard Meier auf, dem Vorsitzenden des Lüneburger Luftsportvereins. „Wir wollen uns mit dem LVL, der Bürgerinitiative gegen Fluglärm, allen Ratsfraktionen und dem Landkreis zusammensetzen, um über die jeweiligen Wünsche und Befürchtungen zu sprechen“, erklärte der Oberbürgermeister.

Geplant sei, dass das Treffen möglichst zeitnah innerhalb der nächsten zwei Wochen stattfindet. „Ich werde jetzt mehrere Terminvorschläge machen und hoffe, dass wir schnell einen gemeinsamen Termin finden“, sagte Mädge. Schließlich läuft der aktuelle Vertrag der Flieger zu Ende Oktober aus. Bis dahin soll der neue Vertrag stehen, so der Wunsch aller Beteiligten. lz

Mehr zum Thema:

Wer darf mit ins Cockpit?

Liveticker zur Flugplatz-Entscheidung