Samstag , 8. August 2020
Fußgänger und Radfahrer, die zwischen Kaltenmoor und Innenstadt unterwegs sind, werden während der Baumaßnahme über den Ilmenaugarten umgeleitet. Foto: Hansestadt Lüneburg

Teil der Friedrich-Ebert-Brücke für Fußgänger und Radfahrer gesperrt

Lüneburg. Wesentlich breiter wird er werden, der neue Radweg an der Friedrich-Ebert-Brücke zwischen Willy-Brandt-Straße und der Zufahrt zum Ilmenaugarten. Denn auf diesem Teilstück ist der in zwei Richtungen befahrbare Radweg nicht nur zu schmal, sondern auch holperig und marode. Auch müssen die Laternen, die derzeit zwischen Geh- und Radweg stehen, an den Rand versetzt werden, um künftig auch ein sicheres Überholen von Radfahrern zu ermöglichen.

Der Weg wird mit dem bekannten roten und grauen Betonsteinpflaster hergestellt. Begonnen haben die Baumaßnahmen heute, 18. Juni, insgesamt nehmen die Arbeiten mindestens einen Monat in Anspruch. In dieser Zeit ist der Bereich der Friedrich-Ebert-Brücke für Radfahrer und Fußgänger voll gesperrt. „Dadurch können wir einen schnellen und sicheren Ausbau gewährleisten“, erklärt Lüneburgs Radverkehrsbeauftragter Sebastian Heilmann.

Fußgänger und Radfahrer, die zwischen Kaltenmoor und Innenstadt unterwegs sind, werden während der Baumaßnahme über den Ilmenaugarten umgeleitet. Aus Kaltenmoor in Richtung Bockelsberg wird der Verkehr über den Wilschenbruch geleitet (Pirolweg/Amselbrücke). „Wir stellen eine umfassende und detaillierte Umleitungsbeschilderung auf, wie man sie sonst nur aus dem Autoverkehr kennt“, sagt Heilmann.

Mit dem Ausbau des Radwegs entlang der Friedrich-Ebert-Brücke stellt die Hansestadt die Radwegeverbindung entlang der Hauptroute Kaltenmoor-Innenstadt fertig. „Diese Maßnahme ist die erste einer großen Anzahl an Maßnahmen, die wir im Rahmen der Radverkehrsstrategie in den kommenden Jahren in Lüneburg umsetzen wollen.“ lz