Dienstag , 22. September 2020
Am Adendorfer Papageienweg sollen in einer ersten Phase 24 Einfamilienhäuser entstehen. (Foto: be)

Am Papageienweg kann es losgehen

Adendorf. Noch könnte es klappen mit dem Ziel von Verwaltung und Politik, im künftigen Baugebiet am Adendorfer Papageienweg noch in diesem Jahr die Bagger für die Erschließungsarbeiten rollen zu lassen. In der jüngsten Sitzung des Gemeinderats gab Bürgermeister Thomas Maack (SPD) bekannt, dass die Vergabe der 24 Grundstücke für Einfamilienhäuser im Bereich des „bezahlbaren Wohnens“ abgeschlossen und die Einspruchsfrist für nicht berücksichtigte Bewerber abgelaufen ist.

„Ich freue mich, dass das Projekt jetzt richtig zum Laufen kommt“, sagt Maack. Für 179 Euro pro Quadratmeter werden die Grundstücke an die künftigen Eigentümer verkauft. Günstig für eine Gemeinde, in der Flächen auf dem freien Markt eher für 350 Euro pro Quadratmeter gehandelt werden.

Auch Mehrfamilienhäuser sollen entstehen

Interessierte konnten für die Grundstücke im Adendorfer Norden bis Ende des vergangenen Jahres Bewerbungen abgeben. Kriterien wie die Kinderzahl, das Einkommen oder gemeinnützige Aktivitäten wurden bei der Vergabe berücksichtigt. Anders als vermutet, habe es am Papageienweg wenig Interesse für den Bau von Doppel- oder Reihenhäusern gegeben, sagt Bauamtsleiter Christian Ninnemann.

Neben 24 Einfamilienhäusern sollen auf dem Gelände später noch zwei Mehrfamilienhäuser mit jeweils etwa zehn Wohneinheiten entstehen. „Wir sind da in Gesprächen mit mehreren möglichen Partnern“, sagt Bürgermeister Maack.

Das Wohnen im Ort auch für den durchschnittlichen Geldbeutel „bezahlbar“ zu machen, hatte sich der damals von SPD, CDU und Grünen besetzte Gemeinderat zum Ende der Sitzungsperiode 2011 bis 2016 auf die Fahnen geschrieben. Damals wurde die Einrichtung des Baugebiets beschlossen. Das Grundstück kaufte die Gemeinde 2016. pet