Donnerstag , 24. September 2020
Prof. Dr. Torsten Kucharzik. Foto: as

Ein neuer Ärztlicher Direktor im Klinikum

Lüneburg. Mehr ging nicht: Dr. Jörg Cramer räumt seinen Stuhl als Ärztlicher Direktor des Städtischen Klinikums Lüneburg. Nach zwei Amtszeiten von 2012 bis 2020 konnte er vom Chefarztgremium nicht wiedergewählt werden, bleibt dem Klinikum aber als Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie erhalten. Sein Nachfolger auf dem Direktoren-Stuhl ist seit dieser Woche Prof. Dr. Torsten Kucharzik. Er ist Chefarzt der Klinik für Allgemeine Innere Medizin und Gastroenterologie. Zu seinem Stellvertreter wurde Prof. Dr. Bodo Schniewind gewählt, der seit 2012 Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie ist.

„Dr. Cramer hat als Ärztlicher Direktor einen entscheidenden Anteil an der guten Entwicklung des Städtischen Klinikums in den vergangenen Jahren“, lobt Michael Moormann, Geschäftsführer des Klinikums in einer Mitteilung. Andreas Jörß, Vorsitzender des Aufsichtsrats des Klinikums, erinnert daran, dass in Cramers Amtszeit der Erweiterungsbau im laufenden Medizinbetrieb errichtet wurde.

Umfangreiche Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen

Auf den neuen Ärztlichen Direktor warten zahlreiche Herausforderungen. Der Fachkräftemangel im ärztlichen und pflegerischen Bereich bleibt eine Dauerbaustelle. Auch baulich wird Kucharzik gefordert sein, stehen doch in den kommenden Jahren umfangreiche Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen an, unter denen die Patientenversorgung nicht leiden darf.

Nicht zuletzt ändert sich die Aus- und Weiterbildung von Ärzten, auf die das Klinikum mit neuen Konzepten reagieren muss. Und die Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen Krankenhäusern und niedergelassenen Ärzten steht auf der Agenda der Gesundheitspolitik ganz oben, so dass auch hier neue Aufgaben auf den zukünftigen Ärztlichen Direktor zukommen. „Prof. Kucharzik sind als bisherigem stellvertretenden Direktor die vielfältigen neuen Aufgaben, die auf ihn zukommen, bewusst. Ich bin sehr froh, dass unsere Chefärzte ihm das Vertrauen ausgesprochen haben und unser Aufsichtsrat und unser Gesellschafter ihm diese anspruchsvolle Aufgabe übertragen haben“, freut sich Moormann. lz