Donnerstag , 1. Oktober 2020
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Ein ruhiger Feiertag

Lüneburg. Die dringlichen Appelle von Behörden, Politik und Polizei angesichts der Coronakrise wurden erhört: Ganz anders als in den vergangenen Jahren blieb es am Himmelfahrtstag ruhig an den sonst bei Vatertagsausflüglern so beliebten Seen, Flüssen und anderen Orten im Landkreis Lüneburg. „Wir sind sehr zufrieden“, zog Antje Freudenberg, Sprecherin der Polizeiinspektion Lüneburg/Uelzen/Lüchow-Dannenberg, am späten Nachmittag ein erstes Fazit.

Berühmt-berüchtigt für Randale und Alkoholexzesse ist sonst das Gebiet um den Scharnebecker Inselsee – der See war in diesem Jahr durch eine Allgemeinverfügung des Landkreises weiträumig gesperrt. Dort war die Polizei besonders gut vertreten, wurde unterstützt unter anderem auch durch Mitglieder des örtlichen Angelvereins. Radelnde Familien kamen vorbei, kleine Gruppen, einzelne Radfahrer und Wanderer, alle zogen weiter und waren, „nett und freundlich“, hieß es von dort.

Auch am Barumer See, der von der Samtgemeinde Bardowick abgesperrt war, waren trotz des idealen Wetters nur wenige Menschen. Das gleiche galt, so hieß es von der Pressestelle der Polizei, auch für das Areal um Böhmsholz. Auch das Befahrungsverbot für die Ilmenau sei eingehalten worden. Gleichwohl war reichlich Verkehr auf den Radwegen in der Region – überwiegend kleine Gruppen und einzelne Radler, aber kein Grund für Beanstandungen durch die Polizei. pet

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