Fünf Schritte aus dem Lockdown

Lüneburg. Gut neun Stunden dauerten die Videokonferenz, in der Kanzlerin Angela Merkel sowie die 16 Minsterpräsidentinnen und -präsidenten über eine Strategie im Kampf gegen die Corona-Pandemie verhandelten. Nach teilweise hitzigen Diskussionen einigten sich Bund und Länder auf einen Fünf-Schritte-Plan für den Weg aus dem Lockdown.

Der Fünf-Stufen-Plan der Bundesregierung. Für Details klicken Sie die Grafik bitte an.

Je nach Inzidenz und Entwicklung des Pandemie-Geschehens sind bereits ab Montag, 8. März, erste Lockerungen vorgesehen, etwa für den Einzelhandel, Museen oder den Sport. Auch die privaten Kontaktbeschränkungen sollen weniger streng formuliert werden. Die Außengastronomie könnte am 22. März wieder öffnen. Details entnehmen Sie dem Beschluss.

Notbremse ist eingebaut

Allerdings haben Bund und Länder für den Fall steigender Infektionszahlen auch eine Notbremse eingebaut. Steigt die 7-Tage-Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen auf über 100, sollen wieder härtere Maßnahmen greifen - so wie sie derzeit noch bis zum 7. März gelten. Zudem soll eine effektivere Impf- und Teststrategie gefunden werden.

Wie diese Beschlüsse exakt umgesetzt werden, liegt in der Hand der Länder. Eine entsprechende Pressekonferenz mit dem niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil ist für Donnerstag gegen 15 Uhr angesetzt. Niedersachsen versteht ebenso wie Sachsen-Anhalt "die Beschlüsse zu den Öffnungsschritten als Orientierungsrahmen", ließ Weil im Beschluss festhalten. saf

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