Am Alten Hafen soll ein Geländer für mehr Sicherheit sorgen. (Foto: t&w)

Geländer am Treidelweg soll Unfälle verhindern

Lüneburg. Die Hansestadt Lüneburg erhöht ihre Sicherungsmaßnahmen im Alten Hafen. Damit auf dem Geh- und Radweg am Treidelweg niemand ins Wasser fällt, muss der komplette Bereich nördlich der Reichenbachstraße bis zur Spitze der Halbinsel auf Höhe der Warburg mit einem durchrutschsicheren Geländer versehen werden, meldet die Stadt in einer Pressemitteilung.

Die AGL  hat am Mittwoch im Auftrag der Stadt begonnen, dort zunächst einen Bauzaun aufzustellen. Dieser ist aber nur eine Übergangslösung, bis das denkmalkonforme Geländer montiert werden können. Hintergrund der Maßnahme ist ein Gerichtsurteil aus dem vergangenen Jahr, aus dem sich zunehmende Anforderungen an die Verkehrssicherung an Gewässern ableiten lassen.

Drei Rettungsringe angebracht

„Nachdem 2019 eine junge Frau auf der Kaianlage ins Rutschen geraten und mitsamt ihrem Fahrrad in der Ilmenau gelandet ist, haben wir im Hafenbereich hinter dem Behördenzentrum drei Rettungsringe mit Rettungsleinen anbringen lassen“, sagt Markus Moßmann, Rechts- und Sicherheitsdezernent der Stadt. „Schon damals haben wir geprüft, ob wir aus Verkehrssicherheitsgründen verpflichtet sind, dort eine Absturzsicherung zu bauen. Denn es ist im allgemeinen Interesse, dass entlang des Hafenbeckens eine sichere Fuß- und Radwegeverbindung besteht. “

Das neue Geländer wird optisch dem bereits vorhandenen südlich der Reichenbachstraße Richtung Stint angepasst, von einem Stahlbauer extra hergestellt und voraussichtlich im Sommer aufgebaut – über die Details wird es noch eine weitere Abstimmung mit der Denkmalbehörde geben. Die bisherigen Geländer erhalten im unteren Bereich zwei zusätzliche horizontale Gurte als Durchrutschschutz für Kinder. lz