Mittwoch , 30. September 2020
Der Gehweg am Lerchenweg hat immer wieder für Ärger gesorgt. In diesem Jahr soll er saniert werden. Foto: phs

Gehweg in neuem Gewand

Amelinghausen. Ein Gehweg sorgt immer wieder für verärgerte Anrufe im Amelinghausener Rathaus. Zwischen Penny-Markt und Lopaupark – seitlich des Lerchenwegs – haben Bäume im Laufe der Zeit die Asphaltplatten hochgedrückt, Risse und Unebenheiten machen den Gang ins Zentrum vor allem für Senioren zu einem beschwerlichen Abenteuer. „Es kam sogar zu einem Sturz“, weiß Gemeindedirektor Christoph Palesch. „Darum haben wir gesagt: Da muss was passieren.“ Noch in diesem Jahr soll eine Sanierung dem Ärger ein Ende machen.

Ursprünglich sei beabsichtigt gewesen, Gehweg und Straße in einem Abwasch zu erneuern. Doch die Planungen für eine Servicewohnanlage für Senioren am Lerchenweg machen aus Sicht der Verwaltung eine Teilung der Maßnahmen erforderlich: erst der Gehweg, dann die Straße. Anderenfalls stünde zu befürchten, dass die schweren Maschinen auf dem Weg zur Baustelle Schäden an der neuen Pflasterung verursachen, erklärt Christoph Palesch.

40 bis 46 Wohneinheiten

Er und Bürgermeister Hartmut Schmidt hoffen, dass die Politik Anfang Juni den Kaufvertrag für das Grundstück am Lerchenweg abnickt. Wie berichtet, sollen dort vier Häuser mit insgesamt 40 bis 46 Wohneinheiten entstehen. Die Bewohner können bei einem häuslichen Krankenpflegedienst verschiedene Leistungen buchen, etwa für die Wohnungsreinigung, Mahlzeiten oder medizinische Unterstützung.

Längs des Gehwegs wachsen Bäume. „Die werden der Sanierungsmaßnahme größtenteils zum Opfer fallen“, sagt Palesch, immerhin hätten diese den schlechten Zustand verursacht – und würden das vermutlich auch wieder tun. Stattdessen sollen tiefwurzelnde Bäume gepflanzt werden. „Die Ausschreibung ist jetzt auf dem Weg“, erklärt der Gemeindedirektor zum weiteren Vorgehen. Bis Ende Oktober soll der Gehweg saniert sein. Wann die Baumaschinen anrollen, steht noch nicht fest.

Von Anna Petersen