Der coronabedignte Betriebsstopp für Tattoo-Studios wurde am Donnerstag vom Oberverwaltungsgericht in Lüneburg aufgehoben. (Foto: A/t&w)

Niedersächsisches Oberverwaltungsgericht: Tattoo-Studios dürfen wieder öffnen

Lüneburg. Tattoo-Studos dürfen wieder öffnen: Das Niedersächsische Oberverwaltungsgericht in Lüneburg hat am Donnerstag damit dem Antrag eines Tattoo-Studio-Betreibers in Springe (bei Hannover) stattgegeben. "Aus Sicht des Senats könne die vollständige Untersagung der Erbringung von Dienstleistungen in Tattoo-Studios derzeit nicht mehr als notwendige Schutzmaßnahme im Sinne des § 28 Abs. 1 IfSG angesehen werden", heißt es in der Begründung. Dies liege u.a. an dem Rückgang der Neuinfektionen und der sinkenden Zahl der akut Infizierten.

Diese Regelung ist allgemeinverbindlich und gilt somit für alle Tattoo-Studios in Niedersachsen. lz