Mitarbeiter des Lüneburger Meldeamtes liefern einige persönliche Dokumente direkt zu den Antragsstellern. (Foto: row)

Lüneburger Bürgeramt bringt Ausweise persönlich vorbei

Lüneburg. Ungewöhnliche Zeiten erfordern ungewöhnliche Maßnahmen – das gilt aktuell auch für die Arbeit des Lüneburger Bürgeramtes. Dort sind mittlerweile gut 1000 Ausweisdokumente aufgelaufen, die bestellt worden waren, bevor das Bürgeramt wegen Corona schließen musste und die mittlerweile zurückgeliefert wurden. Wie die Stadt mitteilt, werden einige dieser Reisepässe und Personalausweise von Mitarbeitern des Meldeamtes ab Montag, 20. April, persönlich bei den Antragstellern vorbeigebracht.

„Diesen Service setzen wir dort um, wo die Antragsteller über 60 Jahre alt sind und damit zur Risikogruppe gehören“, erklärt Susanne Twesten, Leiterin des Bürgeramtes. „Zwei Mitarbeitende der Meldebehörde werden die betroffenen Personen direkt unter ihrer Wohnadresse aufsuchen.“ Da die Meldebehörde nicht über Telefonnummern der Pass- und Ausweisinhaber verfügt, können sich die Mitarbeitenden nicht ankündigen. „Wir bitten daher um Verständnis, dass wir unangekündigt vor der Tür stehen.“ Alle übrigen Dokumente können erst abgeholt werden, wenn das Bürgeramt wieder für den Publikumsverkehr geöffnet wird.

Die Mitarbeiter der einzelnen Abteilungen sind für dringenden Anliegen erreichbar (jeweils in der Zeit von 8 bis 15.30 Uhr): Die Meldebehörde unter (04131) 309 3259 oder per E-Mail unter B331@stadt.lueneburg.de, das Standesamt unter (04131) 309 36 86 oder per E-Mail unter B333@stadt.lueneburg.de, die Ausländerbehörde unter (04131) 309 32 52 oder per E-Mail unter B332@stadt.lueneburg.de. lz