Die Buchhandlung Lünebuch am Marktplatz war eines der ersten Geschäfte in Lüneburg, das geschlossen hat. (Foto: be)

Spannung vor der Entscheidung

Lüneburg. Sie stehen in den Startlöchern – doch die hiesigen Kaufleute rechnen nicht mit einem Sprint von 0 auf 100, wenn sich die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsidenten am Mittwoch tatsächlich auf eine Lockerung der Einschränkungen durch die Corona-Krise einigen sollten. Denn bis wieder Normalität einkehren wird in Lüneburgs Innenstadt, werden wohl noch einige Monate vergehen. Dieses Stimmungsbild zeichneten einmütig mehrere Gewerbetreibende in Gesprächen mit der Landeszeitung. Nur mit Aufmachen wird es nicht getan sein, heißt es.

Auf die genauen Vorgaben von Bund und Land warten auch die Kommunen, bevor sie die schrittweise Öffnung der Schulen und Kitas planen. "Derzeit gibt es mehr Fragen als Antworten", sagt Heiner Luhmann, Sprecher der Hauptverwaltungsbeamten im Landkreis Lüneburg.

Auf Empfehlungen warten auch der Kreissportbund, bevor die Wiederaufnahme des trainings- und Spielbetriebs näher geplant wird. Auch der Intendant des Theater Lüneburg, Hajo Fouquet, setzt auf entsprechende Signale und sagt: "Ich habe Pläne in der Schublade". lz

Ausführliche Informationen über die Situation in Lüne gibt es in der Mittwochsausgabe der LZ - gedruckt und digital

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