Freitag , 18. September 2020
Ernst Bögershausen, Joachim Hausen, Bernd-Jürgen Strauch (v.l.) und ihre Mitstreiter haben den Ewer wieder auf Vordermann gebracht. Foto: t&w

Der Ewer ist zurück

Lüneburg. Der Ewer erwacht aus dem Winterschlaf: Mitglieder des Fördervereins haben das rund zehn Jahre alte Boot in den vergangenen Wochen wieder auf Vorderman n gebracht. Ernst Bögershausen, Joachim Hausen und Bernd-Jürgen Strauch und ihre Mitstreiter haben unter anderem die Pinne erneuert. Strauch sagt: „Der Ewer war untergegangen und hat dabei gelitten. Zudem gab es einen Unfall, bei dem die Schraube beschädigt wurde.“ Die Crew hat das Achterdeck abgenommen, so konnte der Motor ausgebaut und durch einen Fachmann überholt werden.

Corona hat auch hier eine Rolle gespielt

Wind und Wetter lassen den Ewer leiden, regelmäßig erneuert die Mannschaft daher beispielsweise angegriffene Planken. Corona hat auch hier eine Rolle gespielt: „Wir haben zu zweit, maximal zu dritt gearbeitet“, erzählt Strauch. Zupass kommt den Mitgliedern, dass die städtische Servicegesellschaft AGL ihnen Platz gewährt. Dort kann das Boot festmachen, dort können sie Material und Werkzeug lagern. Nun haben die „Matrosen“ das zehn Tonnen schwere Boot wieder zurück in den Hafen geschippert – die Kulisse von Lüneburgs einst salzigem Hafen ist wieder komplett. ca

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