Donnerstag , 1. Oktober 2020
Der Unfallschwerpunkt "Wittorfer Eck" soll entschärft werden. (Foto: Be)

Bardowick: Kreuzung zwischen K12 und K46 vorübergehend gesperrt

Bardowick. Der Landkreis Lüneburg entschärft einen Unfallschwerpunkt in der Samtgemeinde Bardowick. Wie der Landkreis mitteilt, werden voraussichtlich ab Dienstag, 14. April 2020 am sogenannten Wittorfer Eck gleich mehrere Maßnahmen umgesetzt, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Die Arbeiten betreffen die Einmündung der Kreisstraße 12 in die Kreisstraße 46, dort war es in der Vergangenheit immer wieder zu Unfällen gekommen.

Hauptursache dafür ist nach Einschätzung der zuständigen Unfallkommission – sie besteht aus Vertretern von Straßenverkehrsbehörde, Polizei und Straßenbaulastträgern – die breite Fahrbahn. Denn diese verleitet viele Verkehrsteilnehmer dazu, mit überhöhter Geschwindigkeit zu fahren. „Wir werden deshalb den Straßenquerschnitt und -verlauf so verändern, dass die Autofahrer ihr Tempo drosseln müssen“, erklärt Jens-Michael Seegers, Leiter des kreiseigenen Betriebs Straßenbau und -unterhaltung.

Dafür wird die Anzahl der Fahrspuren je Fahrtrichtung von zwei auf eine verringert, der Rechtsabbieger aus Bardowick kommend bleibt erhalten. Ein weiterer Schritt: Im Bereich des Wittorfer Ecks wird die Kreisstraße 46 zur Ortsdurchfahrt. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit wird damit von 70 km/h auf 50 km/h reduziert. In diesem Rahmen erhalten die Wittorfer auch neue Ortstafeln, auf denen auf Wunsch der Gemeinde zusätzlich die plattdeutsche Ortsbezeichnung „Wittörp“ ergänzt ist.

Wann genau die Markierungsarbeiten nach den Osterfeiertagen stattfinden, hängt von der Witterung ab. Als grober Zeitraum steht der 14. bis 17. April fest, die Arbeiten dauern allerdings nicht länger als einen Tag. Dann wird die Kreuzung für Autofahrer vollständig gesperrt, entsprechende Umleitungen sind ausgeschildert. Fußgänger und Radfahrer können den Bereich trotzdem nutzen.

Die Buslinie 5402 von Lüneburg über Handorf nach Winsen ist nur bedingt betroffen. Der Bus wird zwar ebenfalls umgeleitet, es werden aber alle Haltestellen regulär angefahren. Die Kosten für die Entschärfung des Unfallschwerpunkts sind mit 12.000 Euro veranschlagt.

Weitere Informationen zu Straßenbauarbeiten und Umleitungen im Landkreis Lüneburg gibt es im Internet unter www.landkreis-lueneburg.de/baustellenreport. lz