Montag , 28. September 2020
Christian Sommer, Vorstandsvorsitzender von Werum, und Sven Wesa, Verwaltungsleiter, freuen sich über den Grundstückskauf. Foto: t&w

Werum wächst weiter

Lüneburg. 12.000 Quadratmeter misst das neue Grundstück, für das die Werum Software & Systems AG jetzt einen Kaufvertrag unterzeichnet hat. Es befindet sich im Gewerbegebiet Hanseviertel III – nicht weit entfernt von dem jetzigen Standort des Unternehmens. Baubeginn soll Anfang 2021 sein, der Umzug in das Hanseviertel ist für spätestens 2023 geplant.

120 IT-Fachkräfte arbeiten zurzeit in der Firma, die sich vor einigen Jahren in die Werum Software & Systems AG und die Werum IT Solutions GmbH geteilt hat. In dem neuen Standort soll Platz für 150 Mitarbeiter sein.

Genau deshalb freut sich Christian Sommer, Vorstandsvorsitzender von Werum Software & Systems, über den unterschriebenen Kaufvertrag zwischen Werum und der Sparkassen Hanse Immobilien GmbH. „Es ist schön, dass wir hier vor Ort ein Grundstück erwerben konnten, das auch langfristig die räumliche Möglichkeit für weiteres Wachstum bietet.

Platz für 150 Mitarbeiter

Da die Bauplanung erst in diesem Jahr beginnt, stehe noch nicht fest, ob auf dem Grundstück ein oder mehrere Firmengebäude errichtet werden. Ebenso unsicher ist, was aus den bisher genutzten Räumen am „Werum-Campus“ wird. Das Partnerunternehmen Werum IT Solutions GmbH bleibe zwar dort, jedoch könne zurzeit noch nicht gesagt werden, ob sie die Gebäude übernehmen und nutzen werden.

Auch die Stadt sieht den geplanten Umzug positiv: „Für Lüneburg als Oberzentrum und Wirtschaftsstandort ist es von großer Bedeutung, dass Unternehmen, die hier ansässig sind, die Möglichkeit haben zu wachsen. Das ist angesichts der wenigen Flächen, die dafür infrage kommen, nicht immer einfach zu gewährleisten“, sagt Lüneburgs Oberbürgermeister Ulrich Mädge.

Die Werum Software & Systems AG entwickelt Software und Systeme für einen weltweiten Kundenkreis, darunter einige Unternehmen aus der Automobilindustrie, der Luft- und Raumfahrt sowie wissenschaftliche Institute und öffentliche Auftraggeber. Themenschwerpunkte sind dabei unter anderem Messdaten- und Informationsmanagement oder Erdbeobachtung.

Von Lilly von Consbruch