Montag , 21. September 2020
Die Buchhandlung Lünebuch am Marktplatz hat schon am Dienstag geschlossen. Andere Geschäfte waren noch geöffnet. Foto: be

Wer schließen muss und wer öffnen darf

Lüneburg. In Stadt und Landkreis Lüneburg gelten ab Donnerstag, 19. März, massive Einschränkungen im öffentlichen und geschäftlichen Leben. Der Landkreis folgt damit den Vorsichtsmaßnahmen, auf die sich der Bund und die Länder geeinigt haben. Sie werden am Mittwoch veröffentlicht (unter anderem in der LZ). Noch nicht geklärt sind die Regelungen für Gastronomie und Hotellerie. Hierfür liegen von der Landesregierung noch keine Details vor. Nach unseren Informationen ist Folgendes geplant:

 

Sie müssen schließen:

  • Bars, Clubs, Kulturzentren, Diskotheken, Kneipen und ähnliche Einrichtungen
  • Theater, Opern, Konzerthäuser, Museen, Bibliotheken und ähnliche Einrichtungen unabhängig von der jeweiligen Trägerschaft oder von Eigentumsverhältnissen
  • Messen, Ausstellungen, Kinos, Zoos, Freizeit- und Tierparks und Anbieter von Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen), Spezialmärkte, Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und ähnliche Einrichtungen
  • Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen
  • der Betrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Schwimm- und Spaßbädern, Fitnessstudios, Saunen und ähnliche Einrichtungen
  • alle Spielplätze einschließlich Indoor-Spielplätze
  • alle Verkaufsstellen des Einzelhandels, insbesondere Outlet-Center, einschließlich der Verkaufsstellen in Einkaufscentern

 

Sie dürfen öffnen (auch an Sonntagen):

  • der Einzelhandel für Lebensmittel
  • Wochenmärkte
  • Abhol- und Lieferdienste
  • Getränkemärkte
  • Apotheken
  • Sanitätshäuser
  • Drogerien
  • Tankstellen
  • Banken und Sparkassen
  • Poststellen
  • Frisöre
  • Reinigungen
  • Waschsalons
  • der Zeitungsverkauf
  • Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte
  • Großhandel
  • Dienstleister aus dem Gesundheitsbereich
  • Dienstleister und Handwerker können ihrer Tätigkeit weiterhin nachgehen

 

Verboten sind: 

  • Zusammenkünfte in Vereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie die Wahrnehmung von Angeboten in Volkshochschulen, Musikschulen und sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich sowie Busreisen 
  • Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen, Synagogen und die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften einschließlich der Zusammenkünfte in Gemeindezentren 
  • alle öffentlichen Veranstaltungen; ausgenommen sind Sitzungen kommunaler Vertreter und Gremien sowie des Landtages und der dazugehörigen Ausschüsse und Gremien 
  • alle Ansammlungen im Freien mit mehr als 10 Personen
  • alle privaten Veranstaltungen mit mehr als 50 Teilnehmenden

 

Nicht unter den Veranstaltungsbegriff fällt die Teilnahme am öffentlichen Personennahverkehr oder der Aufenthalt an der Arbeitsstätte. Die Maßnahmen sind bis einschließlich 18. April befristet. 

  • Das Bürgertelefon zum Corona-Virus ist unter der (04131) 26-1000 zu erreichen.
  • Über den aktuellen Stand zum Coronavirus in Lüneburg und Umgebung informieren wir Sie hier.
  • Eine Übersicht über alle Veranstaltungen, die in Lüneburg und Umgebung ausfallen, finden Sie hier.

 

Von Marc Rath