Sonntag , 25. Oktober 2020
Das Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Kirchgellersen baut die Wasserversorgung auf. Leichte Rauchschwaden sind zu erkennen. Foto: Feuerwehr

Die Feuerwehr muss zweimal kommen

Heiligenthal. Als die Feuerwehren aus Kirchgellersen und Heiligenthal und die Atemschutzträger aus Südergellersen am Sonnabend am Waldweg eintrafen, hatte die Hitze des Feuers bereits zwei Dachfenster platzen lassen. Der ausgebaute Dachboden eines Einfamilienhauses, der von den Kindern als Spielboden genutzt wird, stand in Flammen. Glücklicherweise waren die beiden zu der Zeit nicht dort. Auch sonst wurde niemand verletzt. Die Feuerwehrleute, die um 13.23 alarmiert wurden, konnten das Feuer schnell unter Kontrolle bringen. Nach eineinhalb Stunden war der Einsatz für die 53 Kräfte beendet.

Zumindest für den Tag. Denn am nächsten Morgen um 11 Uhr ging wieder der Alarm los. Die erneute Rauchentwicklung wird darauf zurückgeführt, dass sich vermutlich noch Glutnester im Dämmaterial versteckt hatten. Vier Atemschutztrupps entfernten den kompletten Boden und die Dachdämmung, Nachlöscharbeiten laufen noch. Die Schadenshöhe steht noch nicht fest. Das Haus darf derzeit nicht bewohnt werden, die vierköpfige Familie ist bei Nachbarn untergekommen. lz

Den kompletten Polizeibericht lesen Sie am Montag in der LZ.