Samstag , 8. August 2020
Die Polizei wird auch über Ostern die Gebote des Kontaktverbots in der Region kontrollieren - es drohen hohe Bußgelder und Strafen. (Foto: RND)

Mann greift Passantinnen an

Lüneburg. Ein 40 Jahre alter Lüneburger ist am Montagnachmittag in Gewahrsam genommen worden. Er hatte zwei Passantinnen angegriffen, in der Stadt randaliert und Pkw beschädigt.

Bereits um 9 Uhr hatte der 40-Jährige in der Wandfärberstraße einer 60-Jährigen im Vorbeigehen ins Gesicht geschlagen und etwas später in der Uelzener Straße versucht, einer 26-Jährige einen Faustschlag zu versetzen. Den eingesetzten Polizeibeamten gegenüber verhielt sich der Lüneburger äußerst aggressiv, bedrohte und beleidigte sie. Er verblieb bis ca. 13.30 Uhr im Polizeigewahrsam.

Bereits um 14.15 Uhr musste eine Polizeistreife in die Scharnhorststraße ausrücken, da der 40-Jährige dort bereits mehrere Pkw zerkratzt und Außenspiegel abgeschlagen hatte. Eine Polizeistreife entdeckte den Tatverdächtigen im Kurpark, nahm ihn zunächst in Gewahrsam und führte ihn schließlich einem Psychiatrischen Klinikum zu.

29 Anzeigen liegen zurzeit vor

Im Laufe des Tages wurden noch weitere Sachbeschädigungen an Pkw entdeckt, die höchstwahrscheinlich von dem Tatverdächtigen begangen wurden. Insgesamt liegen der Polizei derzeit 29 Anzeigen vor. Die Sachschäden belaufen sich nach einer ersten Schätzung auf mehreren 10.000 Euro.

Betroffen von den Taten waren Pkw unterschiedlichster Hersteller, die u.a. in der Barckhausenstraße, Uelzener Straße, Scharnhorststraße und Rote Straße abgestellt waren. lz