Die einzigartige Landschaft des Totengrundes ist ein Ziel an den neu entstehenden Heideschleifen. Foto: Thiemann/Lüneburger Heide GmbH

Sehenswerte Touren als Extra

Winsen/Luhe. Der Heidschnuckenweg gehört zu den schönsten Wanderwegen Deutschlands – künftig wird es an der beliebten Route noch mehr zu entdecken geben: Bis 2021 entstehen am Heidschnuckenweg, der sich durch die drei Landkreise Harburg, Heidekreis und Celle zieht, insgesamt zwölf sogenannte Heideschleifen. Auf den Rundwanderwegen kann man künftig besondere Natur- und Landschafts-elemente entdecken, in Cafés und Restaurants einkehren und sich einen noch besseren Eindruck von der Region verschaffen. Von den Gesamtkosten für die Umsetzung in Höhe von knapp 152.000 Euro werden rund 91.000 Euro (60 Prozent) aus dem Europäischen Fond für regionale Entwicklung (EFRE) getragen, die Kofinanzierung erfolgt durch die drei beteiligten Landkreise. Das geht aus einer Pressemitteilung des Landkreises Harburg hervor.

„Wir freuen uns, dass nach der Zusage der EU-Förderung jetzt auch die naturschutzrechtliche Befreiung erteilt wurde und wir mit dem Projekt starten können“, sagt Christiane Vogt, Mitarbeiterin in der Stabsstelle Kreisentwicklung/Wirtschaftsförderung und verantwortlich für die Koordination des Wanderweges. Im Landkreis Harburg entstehen Heideschleifen im Bereich Schwarze Berge (Gemeinden Rosengarten und Neu Wulms­torf), im Bereich Brunsberg und Büsenbachtal (Stadt Buchholz und Gemeinde Handeloh), in der Töps Heide bei Hanstedt und im Radenbachtal bei Undeloh.

13 bis 22 Kilometer lange Wanderwege

Die vier Rundwanderwege sind zwischen 13 und 22 Kilometern lang und führen künftig unter anderem am Freilichtmuseum am Kiekeberg und dem Wildpark Schwarze Berge, am Wilseder Berg und dem Totengrund vorbei. Jeder der Rundwege ist entweder an den Regionalpark- oder den Heide-Shuttle angebunden, die Heideschleife, die durch das Büsenbachtal führen wird, kann zusätzlich mit der Erixx-Bahn erreicht werden.

Bei den nun anstehenden Maßnahmen geht es nicht nur darum, die Routen auf bestehenden Wegen attraktiv durch die Landschaft zu führen, sondern auch, Wegweiser und Markierungen anzubringen, Informationstafeln zu errichten und Regelungen zur regelmäßigen Qualitätskontrolle festzulegen. Ziel ist außerdem, die Heideschleifen vom Deutschen Wanderverband zertifizieren zu lassen. Bis die Heideschleifen fertig sind, lohnt sich natürlich immer eine Wanderung entlang des bestehenden Heidschnuckenwegs, der auch im Winter faszinierende Einblicke in die heimische Natur und die einzigartige Landschaft der Region bietet. Alle Infos auf www.heidschnuckenweg.de. lz