Michael Glüh (v. l.), Christoph Maltzan und Christine Haut zeigen den Plan des neuen Baugebiets. Foto: kre

Baugebiet in Dahlenburg

Dahlenburg. Nicht immer haben Kommunen leichtes Spiel, wenn es um die Ausweisung neuer Baugebiete und die Schaffung von neuem Wohnraum geht. Jedenfalls dann nic ht, wenn die Gemeinden im Ostteil des Landkreises liegen.

Diese Erfahrung mussten in den vergangenen Monaten Politik und Verwaltung im Flecken Dahlenburg machen: „Wir mussten viele klärende Gespräche mit dem Landkreis führen“, berichtete jetzt Bauamtsleiter Michael Glüh während der jüngsten Sitzung des Fleckenrats. Der Grund: Der Landkreis schreibt zurzeit das Regionale Raumordnungprogamm (RROP) fort, mit dem eine zielgerichtete Entwicklung der Kommunen gesteuert werden soll. „Das Problem ist, dass man in den Kommunen im Ostkreis – und damit auch bei auch uns im Flecken Dahlenburg – wenig Wachstums- und Entwicklungspotenzial sieht“, kritisiert Bürgermeisterin Christine Haut (CDU).

Nichtsdestotrotz sind die Dahlenburger in ihrer Siedlungsentwicklung nun ein gutes Stück vorangekommen: Wie geplant, kann der Flecken nun sein Baugebiet mit 32 Bauplätzen an der Dannenberger Landstraße, vis-à-vis der beiden Einkaufsmärkte, weiter vorantreiben: „Wir hoffen, dass wir bereits im Frühjahr mit den Erschließungsarbeiten beginnen können“, erklärt Gemeindedirektor Christoph Maltzan den Fahrplan – dann können die Häusle-Bauer auch schon im Sommer loslegen.

Zwischen 600 und 1200 Quadratmeter

Eingerahmt ist das Baugebiet von der Dannenberger Landstraße und dem Feldweg „Am Riesenstein“, der in den Dahlenburger Ortsteil Quickborn führt.

Zwischen 600 und 1200 Quadratmeter groß sollen die Baugrundstücke sein, vorgesehen ist zudem der Bau von zwei Mehrfamilienhäusern. Die Zufahrt ins neue Baugebiet soll durch die Zufahrt von der Dannenberger Landstraße aus erfolgen, geplant ist zudem ein Fuß- und Radweg mit Anbindung an den Feldweg „Am Riesenstein“.

„Die Nachfrage nach Baugrund in Dahlenburg ist groß“, freuen sich Haut und Maltzan. Denn obwohl noch nicht feststeht, was die Bauherren für ihre Parzelle letztlich bezahlen müssen, „haben bereits 35 Bauwillige Interesse für die 32 Bauplätze signalisiert“, betont Maltzan.

Von Klaus Reschke