Samstag , 24. Oktober 2020
Riesenballons, Sprühkreide-Logos und XXL-Banner an der Verlagsfassade waren vor allem im Mai und Juni während der Kampagne von "Wem gehört Lüneburg?" in der Stadt zu entdecken. Foto: A/t&w

Was im Jahr 2019 wichtig war: Arena, Wohnen und Klima

Stadt: „Wem gehört Lüneburg?“ ist zwar noch nicht am Ende, die Bürgerrecherche aber ist es, die die LZ und wohl auch die Stadt in diesem Jahr sehr beschäftigt h at. Transparenz auf den Wohnungsmarkt zu bringen, das war das Ziel des Projekts, in welchem im Zeitraum Mai bis Juni Daten gesammelt wurden. Dank der Lüneburger, zusätzlicher Recherchen und Sonderauswertungen von Ämtern und Instituten waren etliche datenjournalistische Auswertungen möglich.

Land: Die „Arena Lüneburger Land“ hat den Landkreis im Jahr 2019 in Atem gehalten. Beim Bau ist doch eine ganze Menge schief gegangen. Am 1. November hat Jens Böther als neuer Landrat die Federführung übernommen. Ein großes Thema ist und war auch der neue Nahverkehrsplan, der kürzlich in Kraft getreten ist. So viel ist sicher: Er wird auch weiterhin noch für Unruhe sorgen.

Kultur: Erinnern wird man sich vor allem an zwei Festivals: das „Uelzen Open R“ und das „Summer‘s Tale“ in Luhmühlen. Letztere Musikveranstaltung wird im kommenden Jahr nicht stattfinden. Der Grund? Finanzielle Probleme. Dieses Stichwort erinnert auch an das Lüneburger Theater, das weiter gegen seine Unterfinanzierung kämpft.

Politik: Der Brexit-Termin wurde mehrfach verschoben, die Briten mussten einige Male an die Wahlurne treten. Ein ewiges Hin und Her, das aber bald ein Ende haben soll. Es heißt, dass der 31. Januar 2020 als Datum für den Austritt aus der Europäischen Union als gesichert gilt.

Online: Kontrovers diskutiert wurde die Bewegung „Fridays for Future“. Sie hat auch in Lüneburg etliche, sehr erfolgreiche Demonstrationen organisiert. Thema waren die Jugendlichen, die Freitags zum Streiken losgezogen sind, vor allem in den sozialen Netzwerken.

Sport: Im Pokalfinale haben die Volleyballer der SVG immerhin einen Satz gewonnen. Der LSK hat sich in der Fußball-Regionalliga gerade noch so gerettet. Und die Eishockeyspieler des Adendorfer EC? Der Verein musste Insolvenz anmelden, die Saison war vorbei bevor sie überhaupt angefangen hatte. Die Spieler können wegen gravierender Schäden in der Kälteanlage des Walter-Maack-Eisstadions nicht aufs Eis. lz