Dienstag , 29. September 2020
Foto: A/phs

Was diese Woche wichtig wird: Ein B-Plan, ein Dauerbrenner und und viele Sänger

Stadt: Der hässliche Klotz an der Ecke Barckhausenstraße/Lindenstraße, in dem einst das Bowling-Center war, soll weichen, ein Wohnkomplex dort entstehen. Der Bauausschuss, der am Montag, 16. Dezember, von 15 Uhr an im Hansekontor tagt, soll den Bebauungsplan beschließen. Weiteres Thema: Aufstellung des Bebauungsplanes für Neubau auf dem Gelände des Psychiatrischen Klinik.

Landkreis: Gleich zu Beginn der Kreistagssitzung am Montag steht zwar ein Sachstandsbericht zum Bau der Arena Lüneburger Land auf der Tagesordnung, doch die wichtigen Entscheidungen zur Arena werden erst am Ende im nicht öffentlichen Teil der Sitzung getroffen. Die Verwaltung erwartet von den Abgeordneten einen Blankoscheck zur Gründung einer kreiseigenen Betriebsgesellschaft für die Arena. Ein Modell, das noch vor einem Jahr verworfen worden war, doch jetzt dem Landkreis Steuern sparen soll.

Politik: Heute, Montag, findet im Bundeskanzleramt ein Gipfel zur Fachkräfteeinwanderung statt. Am Donnerstag wird in Berlin der Opfer des Terroranschlages auf den Weihnachtsmarkt in Berlin gedacht. Bei dem Anschlag auf dem Breitscheidplatz am 19. Dezember 2016 starben 12 Menschen, 55 wurden verletzt.

Kultur: Das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach zählt zu den populärsten Werken der Kirchenmusik und gilt in der Adventszeit als Pflichtstück – erst recht in der Bachstadt Lüneburg. Am Sonnabend, 21. Dezember, 17 Uhr, singt die Kantorei von St. Johannis unter der Leitung von Joachim Vogelsänger die ersten drei von sechs Kantaten, die in den Jahren 1734 und 1745 in Leipzig uraufgeführt wurden.

Sport: Besinnlich geht es in dieser Woche auch im Sport zu, vor allem in Adendorf. Der TSV lädt zum dritten Mal zum Weihnachtssingen, das immer am 19. Dezember auf dem Sportplatz am Scharnebecker Weg stattfinden soll.

Online: Die Petitionsplattform Change.org könnte in Deutschland ihren Status als gemeinnützige Organisation verlieren. Spiegel online und andere Medien berichten, dass nur noch die Unterschrift der Senatsverwaltung fehle. Begründet wird der Schritt vor allem damit, dass mit den Petitionen überwiegend politische oder Einzelinteressen verfolgt würden. Der Verein bangt in diesem Fall um seine Existenz, denn er finanziert sich ausschließlich durch Spenden und durch Förderbeiträge. lz