Zwei Menschen starben in der Nacht zum 19. Februar einen gewaltsamen Tod in der Psychiatrischen Klinik. (Foto: be)

Tote im PKL: Ermittlungen gegen 21-Jährigen dauern an

Lüneburg. Das Ermittlungsverfahren gegen den 21-Jährigen, der Ende Februar zwei Patienten in der Psychiatrischen Klinik Lüneburg getötet haben soll, ist noch nicht abgeschlossen. Das berichtet die Deutsche Presse-Agentur. Der Mann ist aus der U-Haft in den Maßregelvollzug überführt worden. „Nach dem, was der Gutachter vorgebracht hat, sehen wir dringende Gründe für die Annahme, dass er die Tat schuldunfähig oder vermindert schuldfähig begangen hat und dass eine Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus in Betracht kommt“, sagt ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Lüneburg am Mittwoch.

Der Mann aus Syrien hat sich bislang nicht zu der Tat geäußert. Wie berichtet, soll er auf zwei Patienten (54 und 56 Jahre alt) losgegangen sein, dem einen eine massive Kopf- sowie dem anderen schwere Halsverletzungen zugefügt haben. Beide überlebten die Attacken nicht. Auch zwei Krankenpflegerinnen und einen Polizist soll der 21-Jährige schwer verletzt haben.

Es gebe keine Anhaltspunkte, dass er provoziert worden sei, heißt es. „Die konkrete Motivation ist immer noch nicht feststellbar“, sagt der Sprecher. Der 21-Jährige war zuvor freiwillig zur Unterbringung in die Klinik gegangen. dpa/lz