Die Leuphana ist in den Sozialen Medien stark vertreten - und erreicht in einigen Bereichen Spitzenwerte im Norden. (Foto: t&w)

Wo die Leuphana vorne liegt

Wer auf Youtube nach der Lüneburger Universität sucht, wird reichlich fündig. Bei Twitter und Instagram dagegen macht sich die Leuphana eher rar. Das ist ein Ergebnis eines Vergleichs norddeutscher Hochschulen. In einer Kategorie landet die Lüneburger Uni ganz vorn.

Lüneburg. Wie stark vertreten sind die norddeutschen Universitäten in sozialen Netzwerken und wie werden sie dort wahrgenommen? Das hat die Lüneburger web-netz GmbH untersucht und als Ergebnis ihres Uni-Checks Tabellen erstellt.

Die Online-Fachleute von web-netz haben 37 Bildungseinrichtungen in den fünf Bundesländern Hamburg, Niedersachsen, Bremen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern unter die Online-Lupe genommen, die in öffentlich-rechtlicher Trägerschaft unter der Aufsicht der Bundesländer stehen. Herausgekommen sind Top-10-Listen für die Kategorien Instagram, Facebook, Twitter, LinkedIn, Youtube und Follower pro Student sowie ein Gesamtranking von zehn Hochschulen, die die stärkste Social-Media-Performance zeigen, wie es von web-netz heißt. Auch die mobile Sichtbarkeit der Uni-Websites sei untersucht worden.

Bei Facebook kommt die Uni auf Rang 7

Die Leuphana erreicht über die sozialen Medien insgesamt 52.600 Follower, das bedeutet Platz 7 in der Gesamtrangfolge, die von der Uni Hamburg mit fast 180.000 Followern angeführt wird. Allerdings ist die Uni in der benachbarten Millionenstadt auch deutlich größer, weshalb die Leuphana auch in der Rangliste Follower pro Student mit 5,26 ganz vorn liegt. Im Youtube-Vergleich landet die Leuphana auf Rang 3, bei Facebook und LinkedIn jeweils auf Platz 7. Bei Twitter und Instagram schafft es die Lüneburger Uni nicht in die Top 10.

Leuphana-Präsident Sascha Spoun, seit Oktober 2020 zudem Sprecher des Verbundes der Norddeutschen Universitäten, kommentiert das Ergebnis in einer Pressemitteilung: „Für Universitäten, die traditionell für Seriösität und auch Verlässlichkeit stehen, ist es eine besondere Herausforderung, auf Social-Media-Kanälen erfolgreich zu kommunizieren. Denn nirgendwo sonst werden aktuell mehr Halbwahrheiten, Vorurteile, Belanglosigkeiten und lärmende Parolen verbreitet. Daher freut es uns, wenn sich unser konzeptioneller und redaktioneller Aufwand auszahlt und wir mit unseren Social-Media-Aktivitäten auch hier unsere Zielgruppen wirkungsvoll erreichen.” lz

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