Thomas Ring (Mi.), Polizeipräsident der Polizeidirektion Lüneburg, mit seinem bisherigen Vize Matthias Oltersdorf und dessen Nachfolger Hans-Jürgen Felgentreu (l.). (Foto: be)

„Eine erfüllte Zeit“

Lüneburg. Bei einem Festakt im Behördenzentrum auf der Hude wurde am Mittwoch Polizeivizepräsident Matthias Oltersdorf in den Ruhestand verabschiedet und sein Nachfolger Hans-Jürgen Felgentreu in sein Amt eingeführt. Rund 100 Gäste, darunter Führungsspitzen der niedersächsischen Polizei sowie angrenzender Bundesländer sowie Vertreter der Justiz, waren zu der Veranstaltung gekommen.

Es sei ein besonderer Tag für die Polizei Lüneburg, wenn jemand wie Matthias Oltersdorf gehe, der die Polizei lange geprägt habe, sagte Thomas Ring, Polizeipräsident der Polizeidirektion Lüneburg. Dem zukünftigen Pensionär attestierte er, dass all seine Arbeit und sein Bestreben darauf ausgerichtet gewesen sei, für die ihm anvertrauten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das bestmögliche Ergebnis zu erzielen.

Fast 44 Jahren im Polizeidienst

Berufliche und menschliche Kompetenz habe ihn gleichermaßen ausgezeichnet. Oltersdorf verabschiedete sich nach fast 44 Jahren im Polizeidienst mit den Worten frei nach Konfuzius: „Eine erfüllte Zeit bei der Polizei – nicht weinen, dass sie vorüber, lächeln, dass sie gewesen!“

Mit Hans-Jürgen Felgentreu habe „die Polizeidirektion Lüneburg den passenden Mann an die passende Stelle gesetzt. Ich freue mich auf die gemeinsame Zusammenarbeit“, sagte Ring, der zuvor berufliche Stationen von Felgentreu benannt hatte. Der Leitende Polizeidirektor wurde 1959 in Lüneburg geboren, hat seinen Job von der Pieke aufgelernt. Nach mehreren Stationen kehrte er 2004 an die Ilmenau zurück, wurde zunächst Leiter des Einsatzbereichs der neu strukturierten Polizeiinspektion Lüneburg/Lüchow-Dannenberg/Uelzen und 2006 Inspektionsleiter derselbigen. 2018 war er sechs Monate im Niedersächsischen Innenministerium tätig.

Felgentreu dankte in seiner Rede seinen bisherigen Wegbegleitern und sagte mit Blick nach vorn: „Es stehen spannende Aufgaben für uns als Organisation an. In den Führungsprozessen der Polizeidirektion Lüneburg ist mir eine umfängliche Kommunikation über alle Ebenen hinweg wichtig.“ lz