Auf den ersten Schulball am Gymnasium Salzhausen freuen sich (von links) Emily Roske, Mehdi Hamzé, Anna-Louisa Herdlitschke, Marie Neumann und Thies Ketzenberg. Foto:privat

Erster Schulball am Gymnasium Salzhausen

Salzhausen. „Einen tollen Abend miteinander verbringen, sehr viel Spaß und vor allem eine volle Tanzfläche haben.“ Darauf freuen sich die Schüler Anna-Louisa Herdlitschke, Thies Ketzenberg, Marie Neumann und Emily Roske. Gemeinsam mit ihrem Lehrer Mehdi Hamzé leiten die Jugendlichen aus dem zwölften Jahrgang die Tanz-AG am Gymnasium Salzhausen. Das Team organisiert nun für Freitag, 25. Oktober, ab 18 Uhr im Forum den ersten schulinternen Tanzball. Dazu eingeladen sind alle tanzbegeisterten Schüler der Jahrgänge neun bis 13 des Gymnasiums, ehemalige Abiturienten, Eltern und Lehrkräfte.

Mit dabei ist auch die Schulband-AG. Marcel Matthies, ehemaliger Abiturient am Gymnasium, gestaltet ein abendfüllendes Musikprogramm mit Songs, zu denen klassische Standardtänze wie Jive, Disco Fox oder Cha-Cha-Cha getanzt werden können. Erfrischungsgetränke und kleine Snacks bietet die Schülergenossenschaft FairSalzen an.

Derzeit zählt die AG 25 feste Teilnehmer

Anna-Louisa Herdlitschke, Thies Ketzenberg, Marie Neumann und Emily Roske hatten sich vor drei Jahren bei der Schulleitung für eine Tanz-AG eingesetzt. „Als die vier mich fragten, ob wir eine AG starten wollen, war ich zunächst überrascht und letztlich auch skeptisch“, erinnert sich Lehrer Mehdi Hamzé, „weil ich aus eigener Erfahrung als Tänzer dachte, dass das Paar-Tanzen in der Altersklasse eher als altmodisch angesehen wird.“ Weit gefehlt.

Derzeit zählt die AG 25 feste Teilnehmer. Anfänger und Fortgeschrittene wechseln sich in zweiwöchigem Rhythmus ab. „Zum Schuljahresende gesellen sich zahlreiche Abiturienten zu uns, die dann in einer Art Crashkurs für ihren Abi-Ball üben wollen“, sagt die Lehrkraft. Zeitweilig trainieren dann in der Sporthalle mehr als 70 Jugendliche.

„Wir haben Spaß beim Tanzen. Die AG kombiniert Musik, Gemeinschaft und Sport. Sie ist ein richtiges Hobby geworden“, sagen Emily Roske und Thies Ketzenberg. Es gebe zwar Situationen mit Berührungsängsten oder schwierigen Schrittkombinationen. Doch würden diese mit Humor gemeistert. „In jeder Stunde gibt es lustige Momente. Die Gruppe ist erfolgreich, und wir lernen viel Neues“, ergänzt Anna-Louisa Herdlitschke. lz